Home
Na­vi­ga­ti­on

Do­ku­men­te und Bil­der über die deut­sche Ma­ri­ne

Pres­se­mit­tei­lung vom 05.05.1999



"Ger­ma­nia auf dem Mee­re" hei­ßt ei­ne Aus­stel­lung, die ab 8. Mai auch in Ros­tock mit Bil­dern und Do­ku­men­ten der deut­schen Ma­ri­ne­ge­schich­te von ih­ren An­fän­gen bis zur Ge­gen­wart be­kannt­macht. An­lä­ß­lich des 150. Grün­dungs­ta­ges der deut­schen Flot­te war die­se Wan­der­aus­stel­lung im Auf­trag der Deut­scher Ma­ri­ne vom Mi­li­tär­ge­schicht­li­chen For­schungs­amt Pots­dam zu­sam­men­ge­stellt
wor­den. Zu se­hen sind zum Teil un­ver­öf­fent­lich­te Bil­der und Do­ku­men­te. Die Be­mü­hun­gen von Ros­tocks Ober­bür­ger­meis­ter Ar­no Pö­ker und der Schnell­boot­flot­til­le ha­ben es mög­lich ge­macht, daß die­se in­ter­es­san­te Schau vom 8. bis 24. Mai auch in Ros­tock ge­zeigt wer­den kann. "Ros­tock zählt zu den drei gro­ßen Ma­ri­ne­zen­tren ent­lang der deut­schen Küs­te und muß ei­ne sol­che Schau ein­fach prä­sen­tie­ren. 150 Jah­re deut­scher Ma­ri­ne­ge­schich­te die­nen dem bes­se­ren Ge­schichts­ver­ständ­nis und be­rüh­ren zu ei­nem klei­ne teil auch die Ros­to­cker Ver­gan­gen­heit", lobt der Ober­bür­ger­meis­ter. "Die Ma­ri­ne des 1990 wie­der­ver­ein­ten Deutsch­land ist in Ros­tock fest ver­wur­zelt und ein Wirt­schafts­fak­tor be­son­de­rer Grö­ßen­ord­nung", be­tont er. Täg­lich von 9 bis 17 Uhr ist sie im Ma­ri­ne­stütz­punkt Ho­he Dü­ne zu se­hen. An­mel­dun­gen sind te­le­fo­nisch un­ter 0381/ 636 21 70 not­wen­dig.

In zehn Ka­pi­teln er­zählt und il­lus­triert die Aus­stel­lung 150 Jah­re deut­scher Ma­ri­ne­ge­schich­te von 1848 bis 1998, die von Kon­ti­nui­tät als auch jä­hen Wen­dun­gen ge­kenn­zeich­net war. Die An­fän­ge der ers­ten ge­samt­deut­schen Ma­ri­ne ge­hen auf den 14. Ju­ni 1848 zu­rück. An die­sem Tag hat­te die Na­tio­nal­ver­samm­lung in der Frank­fur­ter Pauls­kir­che be­schlos­sen, für die Grün­dung ei­ner See­streit­macht sechs Mil­lio­nen Ta­ler zur Ver­fü­gung zu stel­len. Nö­tig ge­wor­den war die­ser Schritt, als der Kö­nig von Dä­ne­mark ver­sucht hat­te, sei­nem Reich auch das deut­sche Schles­wig ein­zu­ver­lei­ben. Ab­hän­gig von den je­wei­li­gen po­li­ti­schen Macht­ver­hält­nis­sen wa­ren ins­ge­samt neun Ma­ri­nen im Lau­fe die­ser Zeit ge­grün­det und wie­der auf­ge­löst wor­den. Sie rei­chen von der "Reichs­ma­ri­ne" des Jah­res 1848 über die "Nord­deut­sche Bun­des­ma­ri­ne" und die "Kai­ser­li­che Ma­ri­ne" bis zur heu­ti­gen Bun­des­ma­ri­ne.