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Na­vi­ga­ti­on

Flä­chen­nut­zungs­plan OB Ar­no Pö­ker: Ei­ni­gung Stadt­wer­ke - Hevag

Pres­se­mit­tei­lung vom 30.04.1999

30. April 1999

Flä­chen­nut­zungs­plan OB Ar­no Pö­ker: Ei­ni­gung Stadt­wer­ke - Hevag "Nach zä­hen Ver­hand­lun­gen ist es uns ge­lun­gen, ei­ne Ei­ni­gung im Streit Stadt­wer­ke - Hevag zu er­zie­len", freut sich Ober­bür­ger­meis­ter Ar­no Pö­ker. "Da­mit ist der Start­schuß für die Stadt­wer­ke ge­macht, als Mit­be­wer­ber auf dem li­be­ra­li­sier­ten Strom­markt auf­zu­tre­ten." Die Bür­ger­schaft und die Auf­sichts­gre­mi­en der Hevag müs­sen noch zu­stim­men. Strit­tig war zwi­schen bei­den Par­tei­en die Be­wer­tung des An­la­ge­ver­mö­gens und die Rück­for­de­rung der Hevag von 220 Mil­lio­nen DM. Man ver­stän­dig­te sich dar­auf, das An­la­ge­ver­mö­gen ge­gen das Ak­ti­en­pa­ket, wel­ches die Stadt bei der Hevag be­sitzt, zu tau­schen. Zu­dem wird die Hevag 35 Mil­lio­nen DM an die Stadt­wer­ke für ein­ge­speis­ten Strom nach­zah­len. Au­ßer­dem wer­de die Hevag und die Schles­wag auf ih­ren ver­meint­li­chen Rechts­an­spruch aus dem Grund­satz­ver­trag, je­weils 15 Pro­zent der Stadt­wer­ke er­wer­ben zu kön­nen, ver­zich­ten. Rund 100 Ar­beits­plät­ze wer­den die Stadt­wer­ke von der Hevag über­neh­men. "Da­mit", sag­te Pö­ker, "leis­ten wir ei­nen Bei­trag zum Er­halt von Ar­beits­plät­zen in der Stadt." Der Ober­bür­ger­meis­ter zeig­te sich er­leich­tert, daß da­mit ein sechs Jah­re lang an­dau­ern­der Streit be­en­det wor­den sei. In dem Ver­fah­ren der Stadt­wer­ke, die ei­nen pri­va­ten Be­tei­lig­ten für 25 Pro­zent der An­tei­le su­chen, kön­ne sich die Hevag selbst­ver­ständ­lich ein­brin­gen, be­ton­te Pö­ker. Zur Zeit hät­ten von den ur­sprüng­lich zwölf Be­wer­bern drei ein ver­bind­li­ches An­ge­bot ab­ge­ge­ben. Die Be­tei­li­gung ei­nes pri­va­ten In­ves­tors sei, so der Ober­bür­ger­meis­ter, ei­ne we­sent­li­che Vor­aus­set­zung für die Sa­nie­rung des Teer­sees, ei­nes der grö­ß­ten Alt­las­ten in der Stadt. Zur Zeit lis­tet ein Gut­ach­ten im Auf­trag der Stadt­wer­ke den ge­nau­en Sa­nie­rungs­be­darf auf. Bis zum Jah­re 2002 muß die Sa­nie­rung ab­ge­schlos­sen sein. Mit der BvS, so Pö­ker, ha­be man Ei­ni­gung dar­über er­zielt, daß 90 Pro­zent der Sa­nie­rungs­kos­ten, die der Stadt ent­ste­hen, er­setzt wer­den. Ei­ni­gung konn­te eben­falls zur Über­nah­me der Ak­ti­en der aus dem ehe­ma­li­gen En­er­gie­kom­bi­nat ent­stan­de­ne Gas AG für ei­nen Kauf­preis von 11 Mio DM er­zielt wer­den. "Die lang­wie­ri­gen und schwie­ri­gen Ver­hand­lun­gen konn­ten so­mit zu ei­nem gu­ten En­de ge­bracht wer­den. Da­mit hat die Ver­nunft ob­siegt", so der Ober­bür­ger­meis­ter.