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Na­vi­ga­ti­on

Ge­schäfts­an­wei­sung re­gelt die Ein­füh­rung des Eu­ro

Pres­se­mit­tei­lung vom 29.01.1999

29. Ja­nu­ar 1999Ge­schäfts­an­wei­sung re­gelt die Ein­füh­rung des Eu­ro Die stu­fen­wei­se Ein­füh­rung des Eu­ro und die Um­stel­lung der In­for­ma­ti­ons-und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik auf das Jahr 2000 wird in der Stadt­ver­wal­tung Ros­tock durch ei­ne Ge­schäfts­an­wei­sung ge­re­gelt, die jetzt in Kraft trat. Sie ist Ar­beits­grund­la­ge für al­le Be­schäf­tig­ten der Stadt­ver­wal­tung und soll das ein­heit­li­che Vor­ge­hen al­ler Äm­ter bei der Wäh­rungs- und Jahr­tau­sen­dum­stel­lung er­mög­li­chen. Die Ge­schäfts­an­wei­sung re­gelt Zu­stän­dig­kei­ten, Ver­fah­rens­wei­sen und not­wen­di­ge Teil­schrit­te. So wird noch in die­sem Jahr die ge­sam­te In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik vom Com­pu­ter bis zum Te­le­fon dem Jahr 2000 an­zu­pas­sen sein, sind lang­fris­tig Vor­dru­cke und Pu­bli­ka­tio­nen mit neu­en Wäh­rungs­an­ga­ben zu ver­se­hen. Das Orts­recht, wei­te­re Ge­schäfts- und Dienst­an­wei­sun­gen so­wie Ver­trä­ge, Aus­schrei­bun­gen und Ver­ga­ben sind Schritt für Schritt für den Eu­ro fit zu ma­chen. Der neu­en Wäh­rung an­zu­pas­sen ist das ge­sam­te Haus­halts- und Fi­nanz­ma­nage­ment. Zah­lungs­ver­kehr und Buch­füh­rung sind um­zu­stel­len. In der Re­gie des Tief­bau­am­tes wer­den bei­spiels­wei­se al­le Park- und Toi­let­ten­au­to­ma­ten auf den Eu­ro vor­be­rei­tet. Um die ge­sam­te Pa­let­te er­for­der­li­cher Maß­nah­men zu ko­or­di­nie­ren, ar­bei­tet seit ei­nem Jahr ei­ne Eu­ro-Ar­beits­grup­pe. Un­ter fe­der­füh­ren­der Lei­tung des Am­tes für Con­trol­ling, Fi­nan­zen und Steu­ern ar­bei­ten hier Haupt­amt, Rechts­amt, Stadt­kas­se und wei­te­re Äm­ter ge­mein­sam an der Eu­ro-Pro­ble­ma­tik. Die Stadt­ver­wal­tung stellt ih­re Fi­nan­zen zum 1. Ja­nu­ar 2002 auf die neue Wäh­rung um. Bis zum 31. De­zem­ber 2001 wer­den auch die Kon­ten der Han­se­stadt wei­ter­hin in D-Mark ge­führt. Für die Ros­to­cker Bür­ger er­ge­ben sich al­so zu­nächst kei­ne zwin­gen­den Ver­än­de­run­gen. Je­der, der sein Kon­to be­reits in Eu­ro führt, kann sei­ne Zah­lun­gen auch in Eu­ro be­glei­chen. Grund­sätz­lich wird die­ses Ge­schäft die zu­stän­di­ge Bank oder Spar­kas­se er­le­di­gen und den aus­ge­wie­se­nen Be­trag nach dem amt­li­chen Kurs um­rech­nen. Klei­ne Dif­fe­ren­zen, die sich durch den Um­rech­nungs­fak­tor er­ge­ben, wer­den grund­sätz­lich ab­ge­run­det. So schreibt die Ge­schäfts­an­wei­sung fest, daß die Wäh­rungs­um­stel­lung zu kei­ner "ver­steck­ten" Preis­er­hö­hung füh­ren darf. Ha­ben Sie Fra­gen zum The­ma Eu­ro, kön­nen Sie sich ab so­fort an den Eu­ro-Be­auf­trag­ten der Stadt­ver­wal­tung, Ro­land Blank, wen­den. Sei­ne Ab­tei­lung für Stadt­mar­ke­ting und Eu­ro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten rich­tet ab 1. Fe­bru­ar 1999 ei­ne Eu­ro-In­fo­li­ne ein. Un­ter Te­le­fon 3 81 15 66 kön­nen Bür­ger ih­re Fra­gen los­wer­den. Auch In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen sind ge­plant.