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Na­vi­ga­ti­on

In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen des Ge­sund­heits­am­tes für El­tern

Pres­se­mit­tei­lung vom 08.03.2004

Um die ers­ten Schrit­te des Kin­des für die Zahn- und Mund­pfle­ge zu er­leich­tern, bie­ten die Zahn­ärz­te des Ge­sund­heits­am­tes in den Müt­ter­be­ra­tungs­stel­len der Han­se­stadt Ros­tock In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an. Wäh­rend die­ser Ver­an­stal­tun­gen sol­len zum Bei­spiel sol­che Fra­gen ge­klärt wer­den, wie und in wel­chem Al­ter man das Klein­kind an das Zäh­ne­put­zen her­an­führt, wor­auf man wäh­rend des ers­ten Zahn­durch­bruchs ach­ten soll, was ei­ne aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit Fluo­ri­den be­deu­tet.

Be­reits wäh­rend der Schwan­ger­schaft kann die wer­den­de Mut­ter viel für die best­mög­li­che Ent­wick­lung der Zäh­ne ih­res un­ge­bo­re­nen Kin­des tun. Wenn sich die wer­den­de Mut­ter mit ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Misch­kost aus reich­lich Obst, Ge­mü­se, Brot, Ge­trei­de, hoch­wer­ti­gem Ei­weiß aus Fleisch, Fisch, Milch und Milch­pro­duk­ten er­nährt, ist sie selbst aus­rei­chend mit Nähr­stof­fen ver­sorgt und kann zu­gleich die not­wen­di­gen Nähr­stof­fe für ihr Kind be­reit­hal­ten.

Ka­ri­es wird von Bak­te­ri­en in der Mund­höh­le ver­ur­sacht. Die Bak­te­ri­en kön­nen von den El­tern auf das Kind über­tra­gen wer­den. Des­halb soll­te ein Ab­lut­schen von Sau­ger oder Löf­fel des Kin­des un­be­dingt ver­mie­den wer­den. Ge­fähr­lich ist vor al­lem das Dau­er­nu­ckeln sü­ßer Ge­trän­ke. Güns­tig er­weist sich, wenn das Kind so schnell als mög­lich aus ei­ner Tas­se oder ei­nem Be­cher trinkt. Kin­der soll­ten be­reits früh­zei­tig an das Ge­sche­hen in der Zahn­arzt­pra­xis her­an­ge­führt wer­den. Sie kön­nen die El­tern bei der Kon­troll­un­ter­su­chung der Zäh­ne durch den Zahn­arzt be­glei­ten, um die­se als Selbst­ver­ständ­lich­keit zu be­trach­ten. El­tern dür­fen es nicht so weit kom­men las­sen, dass ih­re Kin­der erst zum Zahn­arzt ge­hen, wenn be­reits die ers­ten Schmer­zen auf­tre­ten. Ei­ne recht­zei­ti­ge zahn­ärzt­li­che Be­hand­lung ist meist schmerz­arm und wird von den Kin­dern gut to­le­riert, In­for­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en wer­den durch die Kreis­ar­beits­ge­mein­schaft für Ju­gend­zahn­pfle­ge zur Ver­fü­gung ge­stellt.

Die nächs­ten Ter­mi­ne zu den Ver­an­stal­tun­gen sind:
25. März, 11.30 Uhr
Müt­ter­be­ra­tungs­stel­le Stadt­mit­te
St.-Ge­org-Str.109, Haus II, Zim­mer 337
6. April, 9.00 Uhr
Müt­ter­be­ra­tungs­stel­le in Lüt­ten Klein War­no­w­al­lee 31c