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Na­vi­ga­ti­on

Je­der Ein­woh­ner pro­du­ziert 225 Ki­lo­gramm Haus­müll

Pres­se­mit­tei­lung vom 16.07.1999

16. Ju­li 1999

Je­der Ein­woh­ner pro­du­ziert 225 Ki­lo­gramm Haus­müll
Ros­to­cker Ab­fall­bi­lanz 1998 liegt jetzt vor

Rund 225 Ki­lo­gramm Haus­müll pro­du­ziert je­der Ein­woh­ner der Han­se­stadt Ros­tock pro Jahr. Dies geht aus der nun vor­lie­gen­den Ab­fall­bi­lanz 1998 des Um­welt­am­tes her­vor. Ins­ge­samt fie­len im ver­gan­ge­nen Jahr in Ros­tock 91.029 Ton­nen fes­te Sied­lungs­ab­fäl­le an. Seit 1995 hat sich da­mit die Ge­samt­ab­fall­men­ge um 16.883 Ton­nen ver­rin­gert. Wäh­rend 1995 noch 53.583 Ton­nen Haus­müll auf der De­po­nie Par­ken­tin ab­ge­la­gert wur­den, wa­ren dies im Jahr 1998 nur noch 48.480 Ton­nen. Im glei­chen Zeit­raum sank je­doch die Ein­woh­ner­zahl der Han­se­stadt um 20.000, so daß die Haus­müll­men­ge pro Ein­woh­ner in den letz­ten Jah­ren kon­stant ge­blie­ben ist. Die 14­tä­gi­ge Ent­lee­rung sei­nes 120 Li­ter-Ab­fall­be­häl­ters kos­te­te ei­nen Drei­per­so­nen­haus­halt im ver­gan­ge­nen Jahr ein-schlie­ß­lich der Ne­ben­leis­tun­gen 365,56 Mark. Für nur ei­ne Mark täg­lich hat­te so­mit ein Drei­per­so­nen­haus­halt sei­ne Ent­sor­gungs­pro­ble­me ge­klärt. Wert­stof­fe wer­den in der Han­se­stadt über ein gut aus­ge­bau­tes Sys­tem mit ho­hen öko­lo­gi­schen Stan­dards ge­trennt er­faßt, so bei­spiels­wei­se über die Re­cy­cling­hö­fe, die Sperr­gut­ab­fuhr, die Schad­stoff­samm­lung, Kühl­schrank­ent­sor­gung und Elek­tro­nik­schrott­auf­be­rei­tung.

Erst­mals wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr der ge­sam­te Sperr­müll und na­he­zu der ge­sam­te haus­müll­ähn­li­che Ge­wer­be­ab­fall sor­tiert und des­sen Res­te de­po­niert.