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Na­vi­ga­ti­on

Neu­er B-Plan für Wohn­ge­biet Kas­se­bohm

Pres­se­mit­tei­lung vom 28.01.1999

28. Ja­nu­ar 1999Neu­er B-Plan für Wohn­ge­biet Kas­se­bohm Für das Wohn­ge­biet Kas­se­bohm sieht der neue B-Plan nur noch 1300 Woh­nun­gen, an­stel­le der ur­sprüng­lich 3000 ge­plan­ten vor. Da­mit kommt das Amt für Stadt­pla­nung dem Trend ent­ge­gen, mehr Platz für Ei­gen­hei­me vor­zu­hal­ten, die ins­ge­samt mehr Flä­che be­an­spru­chen. Nach dem neu­en B-Plan soll ein Wohn­ge­biet mit ei­ner städ­te­bau­li­chen Mit­te ent­ste­hen. Stadt­pla­ner stel­len sich hier ei­ne Markt­flä­che mit Lä­den, Dienst­leis­tun­gen und Bü­ros vor. Um den al­ten Orts­kern wer­den Woh­nun­gen in ein-, zwei- und mehr­ge­schos­si­gen Häu­sern an­ge­ord­net. Zur Auf­lo­cke­rung sind Grün­an­la­gen, Tei­che und drei Spiel­plät­ze ge­plant. Ver­klei­nert ha­ben sich auch die Gren­zen des B-Plan-Ge­bie­tes, um ein op­ti­sches Zu­sam­men­wach­sen mit dem Ort Kes­sin zu ver­hin­dern. Über den über­ar­bei­te­ten B-Plan für das Wohn­ge­biet Kas­se­bohm ent­schei­det die Bür­ger­schaft am 27. Ja­nu­ar, so daß noch in die­sem Jahr mit den Bau­be­ginn ge­rech­net wird. Durch den neu­en B-Plan ver­än­der­te sich auch das Ver­kehrs­er­schlie­ßungs­kon­zept für das neue Wohn­ge­biet. So wer­den die zwei An­bin­dun­gen über die Tes­si­ner Stra­ße und die Neu­bran­den­bur­ger Stra­ße durch ei­nen Ring ver­bun­den. Die Zu-und Ab­fahrt ist da­durch bei­der­seits mög­lich. Der al­te Orts­kern wird da­durch nicht zu­sätz­lich be­las­tet und al­le Wohn­ge­biets­tei­le wer­den leicht er­reich­bar sein. Zur An­bin­dung an den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr hat die RSAG be­reits ein Kon­zept ent­wi­ckelt. Künf­tig wird ei­ne Bus­li­nie das Wohn­ge­biet Kas­se­bohm mit der In­nen­stadt ver­bin­den. Um die Ängs­te der alt­ein­ge­ses­se­nen An­woh­ner, die um ih­re Gär­ten und Ga­ra­gen fürch­ten, ab­zu­bau­en, lau­fen be­reits Ver­hand­lun­gen zwi­schen städ­ti­schen Äm­tern und den Be­sit­zern. In die über­ar­bei­te­te Pla­nung sind be­reits Ein­wän­de von Bür­gern und In­sti­tu­tio­nen ein­be­zo­gen wor­den. Nach dem Be­schluß der Bür­ger­schaft er­hal­ten al­le, die Ein­wän­de und Hin­wei­se ein­ge­bracht ha­ben, schrift­lich Be­scheid über die Ab­wä­gung ih­rer Schrei­ben.