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Na­vi­ga­ti­on

OB Ar­no Pö­ker: Schwarz­ar­beit be­kämp­fen

Pres­se­mit­tei­lung vom 19.02.1999

19. Fe­bru­ar 1999OB Ar­no Pö­ker: Schwarz­ar­beit be­kämp­fen

In der Han­se­stadt Ros­tock ist ei­ne Er­mitt­lungs­grup­pe Schwarz­ar­beit ge­grün­det wor­den. Bei der Ge­wer­be­ab­tei­lung des Stadt­am­tes wird ein Team von vier Mit­ar­bei­tern künf­tig die Auf­ga­be über­neh­men, Schwarz­ar­beit zu be­kämp­fen. Nach Un­ter­su­chun­gen des Lan­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums be­trug der An­teil der il­le­ga­len Be­schäf­ti­gung im Jahr 1997 et­wa 15% des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes. Da­mit geht der Wirt­schaft ein Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men von 7,4 Mrd. DM ver­lo­ren. Dies ent­spricht et­wa 60.000 Ar­beits­plät­zen. "Schwarz­ar­beit ist kein Ka­va­liers­de­likt. Da­her wer­den wir sei­tens der Han­se­stadt Ros­tock il­le­ga­le Be­schäf­ti­gung ak­tiv be­kämp­fen", so Ober­bür­ger­meis­ter Ar­no Pö­ker. In ers­ter Li­nie soll den Be­trof­fe­nen be­wu­ßt ge­macht wer­den, daß sie sich ei­nes Ver­ge­hens schul­dig ma­chen, oh­ne daß ih­nen die un­ter­neh­me­ri­sche Grund­la­ge ent­zo­gen wer­den soll. Aber auch Bu­ß­gel­der kön­nen ver­hängt wer­den. Im Rah­men ih­rer Zu­stän­dig­keit wer­den die städ­ti­schen Mit­ar­bei­ter ge­gen fol­gen­de Ver­ge­hen tä­tig wer­den: Wer der An­zei­gen­pflicht des selb­stän­di­gen Be­trie­bes ei­nes ste­hen­den Ge­wer­bes nicht nach­ge­kom­men ist; wer die er­for­der­li­che Rei­se­ge­wer­be­kar­te nicht er­wor­ben hat; wer nicht in der Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­gen ist; wer mit An­zei­gen wirbt, oh­ne in der Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­gen zu sein, oder wer sei­ner Mit­tei­lungs­pflicht ge­gen­über dem ört­li­chen Trä­ger der So­zi­al­hil­fe nicht nach­ge­kom­men ist.