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Na­vi­ga­ti­on

Sport­amt un­ter­stützt den SV Ha­fen

Pres­se­mit­tei­lung vom 08.06.1999



Ge­gen den Vor­wurf man­geln­der Un­ter­süt­zung des Sport­ver­ei­nes SV Ha­fen hat sich jetzt das Sport­amt der Han­se­stadt ge­wandt. Der Sport­ver­ein SV Ha­fen hat­te an der Gren­ze der Stadt in der Ge­mein­de Lich­ten­ha­gen ei­nen Sport­platz für sei­ne Nach­wuchs­sport­ler ge­nutzt. Die äl­te­ren Fuß­bal­ler trai­nie­ren auf ei­ner gro­ßen Mehr­platz­an­la­ge am Richt­funk­turm. Da die Ge­mein­de Lich­ten­ha­gen den Nach­wuchs­fuß­bal­lern den Platz we­gen Ei­gen­be­darf ge­kün­digt hat­te, ob­wohl ca. 30 Pro­zent Kin­der in die­ser Ge­mein­de woh­nen, such­te die Stadt ge­mein­sam mit dem SV Ha­fen im Be­reich Lüt­ten Klein nach Al­ter­na­tiv­stand­or­ten. Der Ver­ein ent­schied sich schlie­ß­lich für den Sport­platz in der Ost­see­al­lee an der Be­rufs­schu­le, da er durch die Nä­he zum eins­ti­gen Stand­ort die Um­klei­de­mög­lich­kei­ten auf dem ehe­ma­li­gen Platz nut­zen konn­te. Dem Sport­ver­ein war von An­fang an be­kannt, daß es auf dem Platz in der Ost­see­al­lee kei­ne Um­klei­de­mög­lich­kei­ten gab. Das Sport­amt der Stadt rich­te­te den et­was ver­wahr­los­ten Platz wie­der her, be­räum­te ihn von Un­rat, rich­te­te Zäu­ne wie­der auf, ver­bes­ser­te den Ra­sen, sä­te neu an, füll­te die Tor­räu­me auf und brach­te Ball­fang­net­ze an, so daß der Ver­ein ab Früh­jahr 1998 den Sport­platz nut­zen konn­te. Der neue Platz an der Ost­see­al­lee ist zu­dem we­sent­lich grö­ßer als der bis­he­ri­ge Sport­platz in der Ge­mein­de Lich­ten­ha­gen.

Rund 16.000 Mark stell­te die Stadt aus den lau­fen­den Haus­halt für die Sport­ler des SV Ha­fen be­reit. Nach­dem die Ge­mein­de Lich­ten­ha­gen auch noch die Um­klei­de­mög­lich­kei­ten kün­dig­te, stell­te das Sport­amt auf dem Sport­platz in der Ost­see­al­lee ei­nen Sa­ni­tär­con­tai­ner so­wie ei­nem Um­klei­de­con­tai­ner zur Ver­fü­gung und schloß bei­de an die Me­di­en­ver­sor­gung an. Dem SV Ha­fen war von An­fang an be­kannt, daß er die Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten für die Be­trei­bung selbst zu tra­gen hat. In ei­nem Schrei­ben des Ver­eins vom No­vem­ber 1997 zur Vor­be­rei­tung des Sport­plat­zes er­klär­te er sich da­zu auch be­reit. In ei­nem Ver­hand­lungs­ge­spräch im Ja­nu­ar 1999 im Sport­amt über den Ver­trag für den Sport­platz er­klär­ter er sich wei­ter­hin da­mit ein­ver­stan­den, die Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten zu tra­gen, da er in der Ge­mei­ne Lich­ten­ha­gen auch al­le Be­triebs­kos­ten, die Wert­erhal­tung des Um­klei­de­be­rei­ches und des Plat­zes al­lein ge­tra­gen hat­te. Von der Stadt Ros­tock er­hielt der SV Ha­fen noch ei­nen Be­triebs­kos­ten­zu­schuß aus Sport­för­der­mit­teln. In ei­nem Ent­wurf des Ver­tra­ges der Stadt an den SV Ha­fen für den Sport­platz sind eben­falls Zu­schüs­se an den Sport­ver­ein vor­ge­se­hen. Es ist der Stadt un­ver­ständ­lich, war­um der Sport­ver­ein statt mit dem Sport­amt zu ver­han­deln, de­mons­trie­ren will und die Bür­ger­schaft an­schreibt.