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Na­vi­ga­ti­on

Stif­tung soll Ros­to­cker Sup­pen­kü­chen zu­gu­te kom­men

Pres­se­mit­tei­lung vom 23.03.1999

23. März 1999

Stif­tung soll Ros­to­cker Sup­pen­kü­chen zu­gu­te kom­men

Im Rah­men der Stif­tung "Ot­to und Cla­ra Güt­schow" will die Ros­to­cker Stadt­ver­wal­tung künf­tig den Sup­pen­kü­chen und Ob­dach­lo­sen­un­ter­künf­ten stär­ker un­ter die Ar­me grei­fen. Da­für sol­len die jähr­lich an­fal­len­den Zin­sen der Stif­tung auf­ge­wen­det wer­den. Das Amt für Con­trol­ling, Fi­nan­zen und Steu­ern be­rei­tet ge­gen­wär­tig die Grün­dung vor, da­mit die Stif­tung vor­aus­sicht­lich im Som­mer wirk­sam wer­den kann.

Da­mit kommt die Han­se­stadt dem tes­ta­men­ta­ri­schen Wil­len der 1920 in der Schweiz ver­stor­be­nen Cla­ra Güt­schow nach, ihr noch ver­blei­ben­des Ver­mö­gen für die fi­nan­zi­el­le Un­ter­süt­zung "von Sup­pen- und Tee­an­stal­ten so­wie Wärm­stu­ben für die Ärms­ten der Stadt" ein­zu­set­zen. "Oh­ne Un­ter­schied des Ge­schlech­tes und des Al­ters, der Kon­fes­si­on und des Stan­des" sol­len Be­dürf­ti­ge dar­an teil­ha­ben kön­nen, wünsch­te die ge­bür­ti­ge Ros­to­cke­rin in ih­rem letz­ten Wil­len. Der Ent­wurf ei­ner ent­spre­chen­den Sat­zung liegt der­zeit der Stif­tungs­auf­sicht so­wie der Rechts­auf­sichts­be­hör­de im Schwe­ri­ner In­nen­mi­nis­te­ri­um zur Ab­stim­mung vor.

Im Ja­nu­ar 1998 hat­te die Schwei­zer Credit Suis­se Bank als Nach­la­ß­ver­wal­ter der Han­se­stadt Ros­tock das Er­be in Hö­he von ca. 400 000 DM un­ter­brei­tet. Da­nach konn­te die Bank nach der Aus­zah­lung al­ler Vor­er­ben das ver­blie­be­ne Ver­mö­gen für die Stif­tung be­reit­stel­len. Die Ros­to­cker Bür­ger­schaft hat­te im April 1998 be­schlos­sen, das Er­be an­zu­neh­men.