Home
Na­vi­ga­ti­on

Stö­ren­der Lärm aus Nach­bars Gar­ten?

Pres­se­mit­tei­lung vom 13.10.2008

Die ei­nen er­freu­en sich am bunt ge­färb­ten Laub, den an­de­ren bringt der Herbst viel zu­sätz­li­che Ar­beit. Grün­pfle­ge­fir­men nut­zen in der Re­gel ver­schie­de­ne Ge­rä­te und Ma­schi­nen, die ih­nen die Ar­beit er­leich­tern. Ins­be­son­de­re der Ein­satz von mit Ben­zin­mo­tor be­trie­be­nen Ge­rä­ten ist je­doch pro­ble­ma­tisch. Aus Zeit­grün­den - bei Hob­by­gärt­nern eher aus Be­quem­lich­keit - wer­den im­mer häu­fi­ger die Blät­ter mit Hil­fe von Laub­blä­sern und -samm­lern schnell be­sei­tigt. Das geht je­doch oft ein­her mit er­heb­li­chen Lärm- und Ab­gas­emis­sio­nen. Laub, das frü­her auf dem Kom­post, auf Laub­hau­fen oder un­ter He­cken zur Hu­mus­bil­dung im Gar­ten ver­blieb und In­sek­ten so­wie Rep­ti­li­en als Zu­flucht in der Win­ter­zeit dien­te, wird nun oft zen­tral ent­sorgt.

Nach Ver­ord­nung des Bun­des dür­fen die­se Ge­rä­te eben­so wie die mit Ver­bren­nungs­mo­tor be­trie­be­nen Grastrim­mer, Gras­kan­ten­schnei­der und Frei­schnei­der zum Bei­spiel in Wohn­ge­bie­ten werk­tags nur von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr be­trie­ben wer­den. Auch Ra­sen­mä­her, He­cken­sche­re oder Schred­der kön­nen die Ru­he des Nach­barn stö­ren und oft ge­nug gibt es dann Är­ger. Die­se Ge­rä­te dür­fen grund­sätz­lich werk­tags - al­so auch sonn­abends - in der Zeit von 7 bis 20 Uhr be­trie­ben wer­den. Al­ler­dings soll­te man vor al­lem in eng be­bau­ten Be­rei­chen ge­gen­sei­tig Rück­sicht neh­men. Wei­te­re Ein­schrän­kun­gen wie die Ein­hal­tung ei­ner Mit­tags­ru­he kann es hier zum Bei­spiel durch ört­li­che Sat­zun­gen wie die Lärm­ver­ord­nung für das See­bad War­ne­mün­de oder durch Klein­gar­ten­sat­zun­gen und Haus­ord­nun­gen ge­ben. Grund­sätz­lich soll­te nicht bei je­der Gar­ten­ar­beit zum strom- oder ben­zin­be­trie­be­nen Ge­rät ge­grif­fen wer­den, man­ches geht auch per Hand und lei­se. Die Fit­ness und der Nach­bar wer­den es dan­ken.

Das Amt für Um­welt­schutz der Han­se­stadt Ros­tock in­for­miert gern auch te­le­fo­nisch un­ter 381-7330.