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Na­vi­ga­ti­on

von Die­ter Schör­ken

Pres­se­mit­tei­lung vom 04.02.1999


, Se­na­tor für Fi­nan­zen und Wirt­schaft der Han­se­stadt Ros­tock Sehr ge­ehr­ter Herr Mi­nis­ter­prä­si­dent,
Ma­gni­fi­zenz,
sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren, vor ei­nem Jahr ha­be ich an die­ser Stel­le über In­fra­struk­tur­pro­jek­te und an­de­re Gro­ß­vor­ha­ben der Re­gi­on Ros­tock be­rich­tet. Al­le die­se Vor­ha­ben be­rück­sich­ti­gen lang­fris­tig so­wohl öko­no­mi­sche als auch öko­lo­gi­sche und so­zia­le In­ter­es­sen. In­so­fern wer­den sie den Zie­len der Nach­hal­tig­keit ge­recht, wie sie im Leit­bild der AGEN­DA 21 (1992 in Rio be­schlos­sen) fest­ge­schrie­ben sind. Vor­ran­gig sind für die Stadt da­bei die Schaf­fung bzw. die Si­che­rung von Ar­beits­plät­zen so­wie die Ver­bes­se­rung der Le­bens­qua­li­tät der Men­schen bei ei­nem gleich­zei­tig be­hut­sa­men Um­gang mit un­se­rer Um­welt. Bei der Be­an­spru­chung von Um­welt als Pro­duk­ti­ons­fak­tor ge­win­nen die be­rech­tig­ten In­ter­es­sen der nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen in der Ent­schei­dungs­fin­dung der Kom­mu­nen und der Wirt­schaft Prio­ri­tät. Wenn die Stadt beim wirt­schaft­li­chen Auf­bau dem Ge­dan­ken des Um­welt­schut­zes Rech­nung trägt, kann dies lang­fris­tig Kos­ten spa­ren, bringt der Stadt Stand­ort­vor­tei­le und si­chert lang­fris­tig den so­zia­len Frie­den in der Re­gi­on. Die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on für die Städ­te ist - nicht nur in Ros­tock - ka­ta­stro­phal. Ich ar­gu­men­tie­re nicht par­tei­po­li­tisch wenn ich sa­ge, daß die Ge­setz­ge­ber - so­wohl der Bund als auch die Län­der - im­mer wie­der die Kom­mu­nen mit Stan­dards und neu­en Auf­ga­ben kon­fron­tiert ha­ben, die auch mit dem grund­ge­setz­lich ver­an­ker­ten Kon­ne­xi­täts­prin­zip nicht mehr ver­ein­bar sind. Städ­te und Ge­mein­den sto­ßen des­halb bei den zahl­rei­chen ge­plan­ten und be­ab­sich­tig­ten Pro­jek­ten zur Ent­wick­lung der In­fra­struk­tur und der Wirt­schaft sehr schnell an die Gren­zen ih­rer Leis­tungs­fä­hig­keit. Letzt­lich müs­sen des­halb Prio­ri­tä­ten für Auf­ga­ben und Vor­ha­ben und ih­re Mach­bar­keit ge­setzt wer­den; je­des nicht rea­li­sier­te Pro­jekt be­deu­tet aber auch je­weils nicht er­teil­te Auf­trä­ge für die Wirt­schaft - ein ver­häng­nis­vol­ler Kreis­lauf, wie ich mei­ne. Ver­stärkt müs­sen des­halb ge­mein­sa­me Lö­sun­gen mit an­de­ren Kom­mu­nen der Re­gi­on ge­fun­den wer­den und da­bei muß auch ver­stärkt pri­va­tes Ka­pi­tal für In­ves­ti­tio­nen in­ter­es­siert wer­den. Durch die wei­te­re Ver­flech­tung der Stadt mit ih­rer Re­gi­on wer­den bei der Lö­sung von Pro­ble­men ge­mein­sa­me Stra­te­gi­en, Pla­nun­gen und Vor­ge­hens­wei­sen not­wen­dig und wün­schens­wert. Sie sind ei­gent­lich un­ver­zicht­bar. In die­sem Sin­ne soll­ten fol­gen­de Zie­le zur Ent­wick­lung der Stadt und ih­rer Re­gi­on Be­ach­tung fin­den: Stär­kung der Zu­sam­men­ar­beit auf al­len Ebe­nen der kom­mu­na­len und re­gio­na­len Pla­nung, Re­gio­na­li­sie­rung der Wirt­schaft und des Ar­beits­mark­tes, Qua­li­fi­zie­rung des zu­neh­men­den Ab­stim­mungs­be­dar­fes zwi­schen den Ge­mein­den und der Ko­or­di­nie­rung auf re­gio­na­ler Ebe­ne, An­pas­sung des kom­mu­na­len Fi­nanz­aus­gleichs Der "Re­gio­na­le Pla­nungs­ver­band mitt­le­res Meck­len­burg / Ros­tock" er­hält in die­sem Zu­sam­men­hang ei­ne wach­sen­de Be­deu­tung. Auch die Bür­ger­meis­ter­run­de Stadt-Um­land und die Ar­beits­grup­pe Pla­nung möch­te ich hier er­wäh­nen. Un­se­re Stadt und die ge­sam­te Re­gi­on hat abe­rauch in be­ein­dru­cken­der Wei­se ge­zeigt, daß re­gio­na­le Zu­sam­men­ar­beit auch oh­ne in­sti­tu­tio­nel­le Ver­an­ke­rung funk­tio­nie­ren kann: Ich spre­che hier die "Air­bus-In­itia­ti­ve" an. Mich hat sehr be­ein­druckt, wie schnell sich gan­ze Ge­sell­schafts­krei­se zu­sam­men­ge­fun­den ha­ben um ih­ren Bei­trag zu leis­ten, die Leis­tungs­fä­hig­keit der Re­gi­on zu do­ku­men­tie­ren und im Rah­men ei­ner Stär­ken­ana­ly­se zu ver­mark­ten. Auch die Han­se­stadt Ros­tock hat sich in ih­rer Stadt­ent­wick­lung zu dem re­gio­na­len Pla­nungs­an­satz be­kannt. Die Stadt bie­tet für ca. 400.000 Men­schen das brei­te Spek­trum von ober­zen­tra­len Ver­so­r­ungs­funk­tio­nen an. Seit 1990 wach­sen die Zahl und der Um­fang je­ner Stadt­funk­tio­nen, die durch Ros­tock zu er­brin­gen sind, stän­dig an, gleich­zei­tig ist aber seit 1990 auch ei­ne ge­wis­se Sub­ur­ba­ni­sie­rung zu be­ob­ach­ten, die für die Stadt neue zu lö­sen­de Pro­ble­me mit sich bringt. Im Ros­to­cker Um­land wur­den nach 1990 zu­nächst in ei­ner ers­ten Wel­le, weit über den Ei­gen­be­darf der Dör­fer und Ge­mein­den hin­aus, zu­sätz­li­che Ge­wer­be- und Han­dels­flä­chen und dann in ei­ner zwei­ten Wel­le ver­mehrt Wohn­ge­biets­flä­chen ge­schaf­fen. Die­se Ent­wick­lung ist mit ein Er­geb­nis der wir­ken­den Markt­be­din­gun­gen (aber nicht nur) und ist in al­len Gro­ß­stadt­re­gio­nen des Lan­des zu ver­zeich­nen. Die Ein­woh­ner­zahl der Stadt hat sich in die­ser Zeit von über 250.000 (1989) auf jetzt 208.000 re­du­ziert. Die Las­ten der so ent­stan­de­nen funk­tio­na­len, so­zi­al­struk­tu­rel­len und fi­nan­zi­el­len Dis­pa­ri­tä­ten tra­gen so­wohl die Han­se­stadt Ros­tock als auch die Städ­ter und Um­land­be­woh­ner, wel­che teil­wei­se Ein­bu­ßen an Le­bens­qua­li­tät und sied­lungs­struk­tu­rel­le De­fi­zi­te kom­pen­sie­ren müs­sen. Die ho­he Zahl der Pend­ler kenn­zeich­net die Si­tua­ti­on. Es gibt ca. 29.000 Ein­pend­ler in die Stadt und ca. 19.000 Aus­pend­ler bei ei­ner Ge­samt­be­schäf­tig­ten­zahl von 114.000 in der Stadt. Durch die ver­stärk­te Be­reit­stel­lung von Wohn­ge­biets­flä­chen und neue ge­werb­li­che An­ge­bo­te von Ar­beits­plät­zen hat die Stadt jetzt die­se un­güns­ti­ge Ent­wick­lung stop­pen und um­keh­ren kön­nen. Dies ist ein Be­weis für die ver­bes­ser­te At­trak­ti­vi­tät und ge­wach­se­ne Le­bens­qua­li­tät in der Stadt. Die Stadt ist ge­gen­wär­tig da­bei, im Rah­men ei­nes Stadt­mar­ke­tings die Leit­li­ni­en für die künf­ti­ge Ent­wick­lung der Stadt fort­zu­schrei­ben. Das in der Uni­ver­si­tät vor­han­de­ne Po­ten­ti­al wird da­für um­fas­send ge­nutzt wer­den. Mit die­sem Stadt­mar­ke­ting geht die Han­se­stadt Ros­tock neue We­ge, da Stadt­ent­wick­lung nicht mehr aus­schlie­ß­lich aus dem In­nern der Ver­wal­tung und der Bür­ger­schaft de­fi­niert wer­den soll; es wer­den wei­te Ge­sell­schafts­krei­se ein­ge­bun­den. Dies ist ins­be­son­de­re für die Stär­ken-Schwä­che-Ana­ly­se von ent­schei­den­der Be­deu­tung. Die Ar­beits­grup­pen wer­den in den nächs­ten Ta­gen ih­re Ar­beit auf­neh­men; ich dan­ke be­reits an die­ser Stel­le, daß auch aus Ih­ren Rei­hen ei­ni­ge an die­sem Pro­zeß mit­wir­ken wol­len. Ich kom­me nun zu dem ge­wünsch­ten Schwer­punkt­the­ma, den Pro­jek­ten der Re­gi­on, al­len vor­an die Ha­fen­ent­wick­lung. Wirt­schaft­li­cher Wohl­stand im Ost­see­raum ist ver­bun­den mit stei­gen­dem Gü­ter­aus­tausch. Des­sen um­welt­freund­lichs­te Form ist die über den See­weg. Da­zu sind mo­der­ne und leis­tungs­fä­hi­ge Hä­fen un­ver­zicht­bar. In den Aus­bau des Ros­to­cker See­ha­fens wur­den in den letz­ten Jah­ren meh­re­re Hun­dert Mio. DM in­ves­tiert. Der Ha­fen hat sich in­zwi­schen zu dem grö­ß­ten deut­schen Ost­see­ha­fen ent­wi­ckelt. Ca. 10.000 Ar­beits­plät­ze in der Stadt und ih­rem Um­land sind ha­fen­ab­hän­gig. Die­se Zahl soll bis 2010 auf et­wa 12.000 er­höht wer­den. Da­zu muß vor al­lem der in­fra­struk­tu­rel­le Aus­bau des Über­see­ha­fens ein­schlie­ß­lich des See­ka­nals und der Hin­ter­land­an­bin­dun­gen fort­ge­setzt wer­den. Die Um­schlag­leis­tung der Ros­to­cker Hä­fen kann da­mit von jetzt 19 Mio. t (1998) pro Jahr auf ca. 32 bis 38 Mio. t im Jahr 2010 ent­spre­chend den pro­gnos­ti­zier­ten Po­ten­tia­len ge­stei­gert wer­den. In­fra­struk­tur­er­wei­te­run­gen wer­den not­wen­dig für den ge­sam­ten Be­reich der Tro­cken­gü­ter und hier mit dem Schwer­punkt Fähr­ver­kehr und Ro/Ro-Ver­kehr. Die Pas­sa­gier­zah­len im Fähr­ver­kehr sol­len von jetzt 1,7 auf ca. 2,8 Mio. im Jah­re 2010 an­wach­sen. Im Jah­re 1998 wur­den die Bau­maß­nah­men zur Er­neue­rung der Kai­an­la­gen, zum Bau von Lie­ge­plät­zen, zur Re­kon­struk­ti­on des Stadt­ha­fens und im Fi­sche­rei­ha­fen fort­ge­setzt. Der Stadt­ha­fen Ros­tock, der we­gen sei­ner ver­kehr­li­chen und ha­fen­tech­no­lo­gi­schen Be­schrän­kun­gen im Ha­fen­ver­kehr nicht mehr ein­setz­bar ist, wird um­ge­wid­met zu ei­nem Ge­biet, das künf­tig kul­tu­rel­len und tou­ris­ti­schen Zwe­cken dient. Mit ei­nem ho­hen In­ves­ti­ti­ons­auf­wand - über 60 Mio DM sind be­reits auf­ge­wen­det - wird der Stadt­ha­fen zu ei­nem at­trak­ti­ven Ge­län­de für die Ein­woh­ner und Tou­ris­ten ent­wi­ckelt. Güns­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf den ma­ri­ti­men Tou­ris­mus er­war­tet die Stadt auch vom Bau des Yacht­ha­fens Ho­he Dü­ne. Die Auf­trags­ver­ga­be ist durch die Bür­ger­schaft er­foIgt; der Kon­zes­si­ons­ver­trag wird zur Zeit mit ei­ner Ros­to­cker Bie­ter­ge­mein­schaft er­ar­bei­tet. Im Jah­re 2001 sol­len dort in Nach­bar­schaft der neu­en Ost­mo­le die ers­ten Yach­ten fest­ma­chen. Der Yacht­ha­fen wird ei­ne Ka­pa­zi­tät von ca. 700 Lie­ge­plät­zen ha­ben. Es wer­den In­ves­ti­tio­nen in Hö­he von ca. 80 Mio DM er­for­der­lich. Et­wa 30 Dau­er­ar­beits­plät­ze wer­den ge­schaf­fen. Im Ha­fen­vor­ge­län­de wer­den sich wei­te­re mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men an­sie­deln. Ver­hand­lun­gen lau­fen ge­gen­wär­tig mit drei In­ves­to­ren, die die Schaf­fung von ins­ge­samt ca. 900 Ar­beits­plät­zen an­ge­kün­digt ha­ben. Mei­ne sehr ge­ehr­ten Da­men und He­ren, ger­ne be­rich­te ich auch zum Stand des Pro­jekts War­now­que­rung, das nach wie vor als ers­tes deut­sches pri­vat fi­nan­zier­tes Stra­ßen­bau­vor­ha­ben bun­des­weit dis­ku­tiert wird. Es muß Ziel der Stadt­ent­wick­lung sein, die Ver­kehrs­pro­ble­me in un­se­rer Stadt zu lö­sen, die sich im­mer noch als In­ves­ti­ti­ons­brem­se dar­stel­len. Pro­ble­ma­tisch bei der Rea­li­sie­rung des Pro­jekts ist die heu­ti­ge Er­kennt­nis, daß sich pri­vat fi­nan­zier­te Stra­ßen­pro­jek­te in al­ler Re­gel oh­ne öf­fent­li­che An­schub­fi­nan­zie­rung nicht rea­li­sie­ren las­sen. Da sich das Pro­jekt in der Stra­ßen­bau­last der Stadt und lei­der nicht des Bun­des be­fin­det, sind von Bonn bzw. Ber­lin nur ein­ge­schränk­te Hil­fen zu er­war­ten. Bei der Lö­sung der Fi­nanz­pro­ble­me muß die Stadt des­halb be­son­ders krea­tiv sein. Zur Er­in­ne­rung: Das Pro­jekt um­faßt ei­ne et­wa 3,9 km lan­ge Stra­ßen­ver­bin­dung zwi­schen der A 19 auf der Ost­sei­te der War­now und der Kreu­zung Lüt­ten Klein (B 103, West­sei­te der War­now) mit meh­re­ren zum Teil kom­pli­zier­ten Stra­ßen­kno­ten. Da­zu ei­ne Maut­stel­le mit Be­triebs­ge­bäu­de so­wie ei­nem ca. 800 m lan­gen Tun­nel als Kern­stück der War­now­que­rung. Zur Rea­li­sie­rung des Vor­ha­bens hat die Han­se­stadt Ros­tock am 17.09.1996 ei­nen Kon­zes­si­ons­ver­trag mit der War­now­que­rung GmbH & Co. KG ge­schlos­sen. Der Kom­man­dit­ge­sell­schaft wur­de da­mit der Auf­trag ge­ge­ben, die fes­te War­now­que­rung zu pla­nen, zu fi­nan­zie­ren und zu bau­en. Ihr wur­de die Kon­zes­si­on er­teilt, nach In­be­trieb­nah­me der Que­rung zur De­ckung der Kos­ten für die Dau­er von 30 Jah­ren ei­ne Maut zu er­he­ben. Mit dem Vor­ha­ben soll die der­zeit un­er­träg­li­che Ver­kehrs­si­tua­ti­on (75 % Über­last­quo­te, per­ma­nen­te Staus, Zeit­be­darf für die 10 km Stadt­durch­fahrt von 1 Stun­de) im Zu­ge der Orts­durch­fahrt der Bun­des­stra­ßen B 103 und B105 und die da­durch ver­ur­sach­te Be­ein­träch­ti­gung der Le­bens­qua­li­tät der Ros­to­cker ( Lärm- und Schad­stoff­emis­sio­nen, Tren­nung des War­now­ufers von der In­nen­stadt) be­sei­tigt wer­den. Mit Da­tum vom 17. Ju­li 1998 hat die Han­se­stadt Ros­tock für das Pro­jaekt War­now­que­rung den An­trag auf Plan­fest­stel­lung beim Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um des Lan­des ein­ge­reicht. Das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren läuft un­ter dem Vor­be­halt ei­ner Lö­sung für die Ver­brin­gung von Tei­len des bei der Naß­bag­ge­rung an­fal­len­den War­now­schlicks. Hier wird zur Zeit in­ten­siv an ei­ner Lö­sung ge­ar­bei­tet. Im Sep­tem­ber 1998 fand die öf­fent­li­che Aus­le­gung statt und im De­zem­ber 1998 wur­de das An­hö­rungs­ver­fah­ren mit den pri­va­ten Ein­wen­dern und den Trä­gern öf­fent­li­cher Be­lan­ge durch­ge­führt. Das Ver­fah­ren wird wahr­schein­lich im April/Mai die­ses Jah­res ab­ge­schlos­sen. Nach ei­ge­ner Ein­schät­zung recht­fer­tigt der bis­he­ri­ge Ver­lauf des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens, das Früh­jahr 2003 als ge­plan­ten Ter­min für die Er­öff­nung des Que­rungs­bau­werks bei­zu­be­hal­ten. Ge­gen­wär­tig wird an Kos­ten­ein­spa­run­gen bzw. an der Kos­ten­über­nah­me durch Drit­te ein­schlie­ß­lich von Zu­schüs­sen im In­ter­es­se der Si­cher­stel­lung der Fi­nan­zie­rung ge­ar­bei­tet. Nach Fer­tig­stel­lung des Vor­ha­bens wer­den ca. 50 Dau­er­ar­beits­plät­ze für den Be­trieb der An­la­ge ge­schaf­fen. Mei­ne sehr ge­ehr­ten Da­men und Her­ren, ich glau­be, ich kann mir an die­ser Stel­le er­spa­ren, Ih­nen die Be­deu­tung von In­ter­na­tio­na­len Aus­stel­lun­gen zu ver­deut­li­chen. Al­le Städ­te, die Pro­jek­te wie EX­PO, Olym­pia­de, BU­GA oder be­reits IGA rea­li­siert ha­ben, be­rich­ten von den ver­zwei­fel­ten Kämp­fen bis zur Um­set­zung der Pro­jek­te. Zu­rück­bli­ckend möch­te kei­ne die­ser Städ­te die­se Pro­jek­te in Fra­ge stel­len, da sie je­weils die Stadt­ent­wick­lung nach vorn ge­bracht ha­ben. Von die­sen Ge­dan­ken soll­ten wir uns lei­ten las­sen, wenn wir die IGA 2003 dis­ku­tie­ren. Im Sep­tem­ber 1998 wur­de durch die neu ge­grün­de­te IGA GmbH ei­ne kos­ten­spa­ren­de Kon­zep­ti­on für die IGA vor­ge­legt. Die Ge­samt­kos­ten re­du­zie­ren sich da­nach auf ca. 250 Mio. DM (ein­schlie­ß­lich Mes­se­an­teil). Zur IGA wird mit ca. 4 Mio. Be­su­chern ge­rech­net. Die­se ho­he Be­su­cher­zahl wird der Wirt­schaft, der Gas­tro­no­mie und dem Tou­ris­mus in der Re­gi­on und des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern star­ke Im­pul­se ge­ben. Ich freue mich, daß ich ge­mein­sam mit dem Ober­bür­ger­meis­ter am 18. Fe­bru­ar die Ge­le­gen­heit ha­ben wer­de, die För­der­ku­lis­se für das Pro­jekt mit dem Wirt­schafts­mi­nis­ter zu dis­ku­tie­ren, hof­fent­lich auch fest­zu­schrei­ben. Mei­ne Kol­le­gin, Frau Se­na­to­rin Jens, konn­te vor we­ni­gen Ta­gen der Bür­ger­schaft be­rich­ten, wel­che Fort­schrit­te so­wohl die in­halt­li­chen als auch die fi­nan­zi­el­len Pla­nun­gen ge­macht ha­ben. In­ter­gra­ler Be­stand­teil der IGA wer­den die Hal­len sein, die nach Fer­tig­stel­lung und in der Nach­nut­zung der IGA der Mes­se die­nen sol­len. Das Vor­ha­ben er­for­dert ei­nen In­ves­ti­ti­ons­auf­wand von ca. 60 Mio DM für die Er­schlie­ßung des Ge­wer­be­ge­bie­tes Mes­se­ge­län­de und ca. 65 Mio DM für die Aus­stel­lungs­hal­len und Hoch­bau­ten, die zur Mes­se ge­hö­ren. Die ho­hen Kos­ten für die Er­schlie­ßung sind durch um­fang­rei­che Stra­ßen- und Brü­cken­bau­maß­nah­men be­dingt. Die Lan­des­re­gie­rung för­dert das Vor­ha­ben mit 50 Mio DM. Ur­sprüng­lich soll­ten in der ers­ten Aus­bau­stu­fe zwei Mes­se­hal­len á 6.000 qm ge­baut wer­den. Aus Kos­ten­grün­den und bes­se­ren Ver­an­stal­tungs­mög­lich­kei­ten ha­ben wir uns nun­mehr für den Bau ei­ner 12.000 qm gro­ßen Hal­le ent­schlos­sen, die mul­ti­funk­tio­na­len Ge­sichts­punk­ten ge­recht wer­den wird. Ne­ben dem Aus­stel­lungs­ge­bäu­de wer­den Aus­stel­lungs­frei­flä­chen und Park­pät­ze für ca. 2.000 PKW ge­schaf­fen. Der Be­bau­ungs­plan des Mes­se­ge­län­des wur­de im De­zem­ber 1998 durch die Bür­ger­schaft be­stä­tigt. Bau­be­ginn für die Er­schlie­ßungs­ar­bei­ten soll nun im Früh­jahr 1999 sein. Bau­be­ginn für die Hoch­bau­ten im Sep­tem­ber die­ses Jah­res. Mei­ne Da­men und Her­ren, las­sen Sie uns stolz dar­auf sein, daß wir ei­nen be­deu­ten­den Image­trä­ger in un­se­rer Stadt be­hei­ma­ten: Ich spre­che HAN­SA Ros­tock an. Man darf die Be­deu­tung ei­nes Bun­des­li­ga­ver­eins für ei­ne Stadt nicht un­ter­schät­zen. Bun­des­li­ga ist Wirt­schafts­fak­tor. Als ich das letz­te Mal an die­ser Stel­le zu Ih­nen spre­chen durf­te, lag die Sa­nie­rung des Ost­see­sta­di­ons noch in wei­ter Fer­ne. Ich freue mich ganz be­son­ders, daß ich ge­ra­de ges­tern den Erb­bau­rechts­ver­trag mit Han­sa Ros­tock bei ei­ner Ros­to­cker No­ta­rin un­ter­zeich­nen durf­te. Seit Jah­ren ha­ben der Ver­ein und die Stadt ver­sucht, die Rah­men­be­din­gun­gen zu de­fi­nie­ren, in de­nen die Sa­nie­rung des Sta­di­ons rea­li­siert wer­den kann. Nach lan­gen Ver­hand­lun­gen ha­be ich mich mit dem Ver­ein ei­ni­gen kön­nen; be­mer­kens­wert ist, daß die jet­zi­ge Lö­sung von CDU, SPD und PDS ge­mein­sam ge­tra­gen wird. Der Ver­ein hat ei­ne Be­sitz- und Be­trei­ber­ge­sell­schaft ge­grün­det, in die die Stadt das Ost­see­sta­di­on im Rah­men ei­nes Erb­bau­rechts­ver­tra­ges ein­bringt. Dar­über hin­aus er­hält der Ver­ein ei­nen Sa­nie­rungs­zu­schuß in Hö­he von 10 Mio DM, auf­ge­teilt in 5 Jah­res­schei­ben à 2 Mio DM. Die Sa­nie­rung wird der Ver­ein über die neu ge­grün­de­te Ge­sell­schaft selbst vor­neh­men. Auch das Land wird sich mit ei­nem För­der­an­teil von 10 Mio DM be­tei­li­gen. Das ca. 40 ha um­fas­sen­de Sport­fo­rum in der Ko­per­ni­kus­stra­ße ein­schlie­ß­lich des Ost­see­sta­di­ons soll völ­lig neu ge­stal­tet wer­den. Es wird zu ei­nem Er­leb­nis­park mit Sport- und Ser­vice­ein­rich­tun­gen um­ge­baut. Als ers­te Maß­nah­me zur Neu­ge­stal­tung des Sport­fo­rums wird das Ost­see­sta­di­on mo­der­ni­siert und aus­ge­baut. Es wird auf ei­ne Ka­pa­zi­tät von 25.000 vor­wie­gend über­dach­ten Sitz­plät­zen er­wei­tert. Bau­be­ginn wird im Som­mer die­ses Jah­res sein, Fer­tig­stel­lung im Jah­re 2002. Für die Um­ge­stal­tung wer­den ins­ge­samt 55 Mio DM ein­ge­setzt; ent­ge­gen an­ders­lau­ten­der Dis­kus­sio­nen bin ich si­cher, daß et­wa 85 Pro­zent der Leis­tun­gen in der Re­gi­on ver­blei­ben. Re­gio­nal­flug­ha­fen Ros­tock-Laa­ge Wie ich schon im Zu­sam­men­hang mit der War­now­que­rung dar­ge­legt ha­be, ist die ver­kehr­li­che An­bin­dung ei­ner Re­gi­on mit ent­schei­dend für die wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lungs­po­ten­tia­le. Vor die­sem Hin­ter­grund war es mein Be­stre­ben, den Ge­sell­schafts­an­teil der Han­se­stadt Ros­tock an dem Re­gio­nal­flug­ha­fen in Laa­ge von ca. 35 % auf ei­nen be­stim­men­den An­teil von 50 % + X zu er­hö­hen. Mit dem 01.01.99 ha­be ich die­ses Ziel in brei­tem po­li­ti­schen Kon­sens er­rei­chen kön­nen, nach­dem die Han­se­stadt Ros­tock zu­nächst die An­tei­le der Stadt Güs­trow und an­schlie­ßend des Land­krei­ses Bad Do­be­r­an er­wor­ben hat. Die Flug­ha­fen GmbH wird nun­mehr noch ge­tra­gen von der Han­se­stadt Ros­tock, dem Land­kreis Güs­trow, der Stadt Laa­ge und der Ge­mein­de Wei­ten­dorf. Der Flug­ha­fen ist ei­ne ganz we­sent­li­che Vor­aus­set­zung für die Ent­wick­lung der Wirt­schafts­re­gi­on Ros­tock-Güs­trow. Er trägt bei zur lang­fris­ti­gen Si­che­rung und Schaf­fung von Ar­beits­plät­zen. Es gibt in­zwi­schen zahl­rei­che Bei­spie­le da­für, daß sich Un­ter­neh­men nur hier an­sie­deln, wenn ein Re­gio­nal­flug­ha­fen in der Nä­he exis­tiert. Ich nen­ne hier als Bei­spiel das Air­bag-Werk in Laa­ge-Krons­kamp, um das sich in­zwi­schen ei­ne Rei­he wei­te­rer Un­ter­neh­men an­ge­sie­delt ha­ben. Die Flug­pas­sa­gier­zah­len sind kon­ti­nu­ier­lich ge­stie­gen. Im Jah­re 1998 wur­de die Zahl 100.000 er­reicht. Da­zu ist al­ler­dings zu sa­gen, daß weit über 90 Pro­zent da­von Tou­ris­ten sind, die im Char­ter­ver­kehr ins Aus­land flie­gen. Der für die Wirt­schaft wich­ti­ge­re Li­ni­en­ver­kehr mü­ß­te noch we­sent­lich er­wei­tert wer­den. Die IHK Ros­tock, die Han­se­stadt Ros­tock und der Un­ter­neh­mer­ver­band ha­ben im Herbst letz­ten Jah­res ei­ne breit an­ge­leg­te Be­fra­gung von Un­ter­neh­mern durch­ge­führt, um die Grund­la­gen für die Ein­rich­tung wei­te­rer Flug­li­ni­en zu schaf­fen. Die Er­geb­nis­se lie­gen in Kür­ze vor. Auf der Ba­sis der Er­geb­nis­se der Be­fra­gung wol­len wir ver­su­chen, ei­ne re­gel­mä­ßi­ge An­bin­dung an ei­nen Flug­ha­fen mit Dreh­kreuz­funk­ti­on zu rea­li­sie­ren. Die ört­li­che Wirt­schaft braucht die­sen Luft­ver­kehrs­weg. Ros­tock-Laa­ge rückt in Blick­punkt Eu­ro­pas. Ich wie­der­ho­le die Auf­fas­sung, die un­ser Mi­nis­ter­prä­si­dent bei dem Par­la­men­ta­ri­schen Abend die­se Wo­che in Bonn ver­deut­licht hat: Hof­fent­lich wird die Ent­schei­dung für die Air­bus-End­mon­ta­ge nach wirt­schaft­li­chen und nicht nur po­li­ti­schen Ge­sichts­punk­ten ent­schie­den. Un­se­re Stand­ort­be­din­gun­gen sind auch im eu­ro­päi­schen Ver­gleich die Bes­ten: Die Air­bus-End­mon­ta­ge muß nach Ros­tock - Laa­ge. ÖPNV und Haupt­bahn­hof Die be­gon­ne­ne Er­wei­te­rung des Stra­ßen­bahn­net­zes in den Nord­wes­ten und in die Süd­stadt so­wie die Er­wei­te­rung des Stadt­bahn­net­zes wer­den ei­nen we­sent­li­chen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung des Um­welt­schut­zes und der Le­bens­qua­li­tät der Ein­woh­ner leis­ten. Es wird er­war­tet, daß noch mehr Ein­woh­ner und Pend­ler den Nah­ver­kehr nut­zen und so zur Sen­kung der Lärm- und Schad­stoff­emis­si­on bei­ge­tra­gen. Durch Leis­tungs­an­rei­ze könn­te die­ser Pro­zeß noch un­ter­stützt wer­den. Gleich­zei­tig könn­te der in­ner­städ­ti­sche Ver­kehr re­du­ziert wer­den mit al­len sei­nen Vor­tei­len für die Bür­ger. Mit der Un­ter­tun­ne­lung des Haupt­bahn­ho­fes durch die Stra­ßen­bahn und der gleich­zei­ti­gen Sa­nie­rung und Neu­ge­stal­tung er­hält die Stadt ei­ne mo­der­ne ver­kehrs­tech­ni­sche Lö­sung und end­lich ei­nen re­prä­sen­ta­ti­ven Gro­ß­stadt­bahn­hof. Die für das Pro­jekt not­wen­di­gen In­ves­ti­tio­nen sind ganz er­heb­lich. Man rech­net für die Un­ter­tun­ne­lung und die Er­wei­te­rung der Stra­ßen­bahn in Rich­tung Süd­stadt mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons­auf­wand von bis zu 200 Mio DM. Der Tun­nel selbst wird ca. 52 Mio DM kos­ten. Für den Bahn­hof sind rund 95 Mio DM ge­plant. Das Pro­jekt Neu­ge­stal­tung des Haupt­bahn­hofs soll recht­zei­tig zur IGA 2003 fer­tig­ge­stellt sein. Kreu­zungs­bau­werk Schuto­wer Ring Der seit lan­gem im Ge­spräch be­find­li­che Um­bau des Schuto­wer Rings zu ei­nem fast kreu­zungs­frei­en Bau­werk wur­de nun end­lich im letz­ten Jahr be­gon­nen. Die Fer­tig­stel­lung soll im Jah­re 2000 sein. Im Zu­sam­men­hang da­mit wird die Bun­des­stra­ße 105 in Rich­tung Bad Do­be­r­an bis zur Stadt­gren­ze vier­spu­rig aus­ge­baut. Da­mit wird ein lan­des­weit be­kann­ter Eng­paß und Un­fall­schwer­punkt be­sei­tigt und zum Ab­bau der per­ma­nen­ten Staus am Orts­ein­gang bei­ge­tra­gen. Für den Um­bau des Schuto­wer Rin­ges ist ein In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men von ca. 46 Mio DM vor­ge­se­hen. Wäh­rend der Durch­füh­rung der Bau­maß­nah­men gibt es Um­lei­tun­gen, die be­son­de­re An­for­de­run­gen an die Au­to­fah­rer stel­len. Bis­her gab es hier kei­ne Pro­ble­me. Es bleibt zu hof­fen, daß sich in die­ser Zeit vie­le Be­woh­ner des Nord­wes­tens für die Be­nut­zung des leis­tungs­fä­hi­gen ÖPNV und des an­ge­bo­te­nen Fähr­ver­kehrs über die Un­ter­war­now ent­schei­den. Küs­ten­au­to­bahn A 20 und West­zu­brin­ger Der vol­le Ef­fekt des "neu­en" Schuto­wer Kreu­zes wird erst dann ein­tre­ten , wenn der Au­to­bahn­zu­brin­ger West den An­schluß an die Küs­ten­au­to­bahn A 20 her­ge­stellt hat. Da­mit ist al­ler­dings erst im Jah­re 2003 zu rech­nen. Im Ver­bund mit der War­now­que­rung wird der Ring um Ros­tock ge­schlos­sen und die In­nen­stadt könn­te voll­stän­dig vom Durch­gangs­ver­kehr ent­las­tet wer­den. Da­mit ist ei­ne we­sent­li­che Ver­bes­se­rung des Wohn­um­fel­des für die Ein­woh­ner und ei­ne hö­he­re Ver­kehrs­si­cher­heit mög­lich. Auch die Um­welt­be­las­tung kann merk­lich ver­rin­gert wer­den. Nach Aus­sa­gen des Lan­des­am­tes für Stra­ßen­bau und Ver­kehr ist die Fi­nan­zie­rung des West­zu­brin­gers zu­nächst nur von der Au­to­bahn bis zur Bun­des­stra­ße Ros­tock-Stä­be­low ge­si­chert. Die­ser Teil soll im Jah­re 2000 fer­tig­ge­stellt sein. Für den Bau des West­zu­brin­gers ins­ge­samt sind 122 Mio DM not­wen­dig. Pro­jekt UR­BAN Auf­ga­be des EU-ge­för­der­ten UR­BAN-Pro­jekts "Krö­pe­li­ner-Tor-Vor­stadt" ist es, ei­nen ab­ge­grenz­ten Be­reich der Gro­ß­stadt Ros­tock zu re­vi­ta­li­sie­ren, zu er­neu­ern und da­mit die Le­bens­qua­li­tät in dem Ent­wick­lungs­ge­biet nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Da­für wer­den Mit­tel in Hö­he von et­wa 35 Mio DM ein­ge­setzt. Ge­ziel­te Ein­zel­vor­ha­ben un­ter­stüt­zen die wirt­schaft­li­che, in­fra­struk­tu­rel­le, öko­lo­gi­sche und so­zia­le Um­feld­ver­bes­se­rung. Die funk­tio­nel­len Be­son­der­hei­ten des Ge­bie­tes, die in der Exis­tenz von Wohn­struk­tur und Wirt­schafts­struk­tur lie­gen, blei­ben da­bei er­hal­ten. Der Wie­der­be­le­bung von Klein­ge­wer­be wird be­son­de­re Auf­merk­sam­keit ge­wid­met. So wer­den neue wirt­schaft­li­che Be­tä­ti­gun­gen mög­lich und Ar­beits­plät­ze in der Kom­bi­na­ti­on von Woh­nen und Ar­beit ge­schaf­fen bzw. ge­si­chert. In den let­zen bei­den Jah­ren wur­den mit dem Pro­jekt aus­ge­zeich­ne­te Er­geb­nis­se er­zielt. Die vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men wer­den plan­mä­ßig bis zum Jah­re 2000/2001 wei­ter­ge­führt. Even­tu­ell wird es da­nach ei­ne Fort­set­zung mit dem Pro­jekt "UR­BAN II" mit ei­nem Mit­tel­ein­satz in et­wa glei­cher Hö­he ge­ben. Mei­ne Da­men und Her­ren, ich hof­fe, daß ich Ih­nen am Bei­spiel der Gro­ß­pro­jek­te die ganz­heit­li­che Lö­sung von öko­no­mi­schen, so­zia­len und öko­lo­gi­schen Auf­ga­ben, die der Nach­hal­tig­keit ent­spre­chen, dar­le­gen konn­te.

Ich dan­ke für Ih­re Auf­merk­sam­keit.