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Na­vi­ga­ti­on

War­ne­mün­der See­pro­me­na­de wird Schmuck­stück

Pres­se­mit­tei­lung vom 09.04.1999



Die See­pro­me­na­de soll wie­der ein War­ne­mün­der Aus­hän­ge­schild wer­den. Ei­ne re­prä­sen­ta­ti­ve Fla­nier­mei­le für Fu­ß­gän­ger soll hier ent­ste­hen, die auch Platz zum Sit­zen, Ver­wei­len, Schau­en und Spie­len lä­ßt. Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen hin­ge­gen wer­den künf­tig an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten am Fu­ße der Dü­nen kon­zen­triert. Das sieht ei­ne Ge­stal­tungs­pla­nung vor, die das Ros­to­cker Ar­chi­tek­ten Con­tor Fer­di­nand, Eh­lers und Part­ner so­wie die Ge­sell­schaft Be­ra­ten­der In­ge­nieu­re Dr.-Ing. A. He­rold vor­ge­legt ha­ben. Sie ent­stand auf der Grund­la­ge ei­ner von Stadt­pla­nung und Tief­bau­amt ge­mein­sam er­ar­bei­te­ten Auf­ga­ben­stel­lung. Im Stra­ßen­bau­amt Stral­sund wird an­hand der Pla­nungs­un­ter­la­gen ge­gen­wär­tig ge­prüft, ob ei­ne fi­nan­zi­el­le För­de­rung durch das Land mög­lich ist.

Die Sa­nie­rung und Neu­ge­stal­tung der See­pro­me­na­de soll sich un­mit­tel­bar an­schlie­ßen, wenn die Bau­ar­bei­ten Am Strom ab­ge­schlos­sen sind. Es wird mit dem Bau­be­ginn an Ros­tocks nörd­lichs­ter Fla­nier­mei­le ab dem Jah­re 2001 ge­rech­net. So soll die See­pro­me­na­de zwi­schen Leucht­turm und Wei­den­weg (Park­ho­tel) ei­ner gründ­li­chen Über­ho­lungs­kur un­ter­zo­gen wer­den. In die Pla­nun­gen ein­be­zo­gen sind mit dem Um­feld von Tee­pott und Leucht­turm, der See­stra­ße und dem Strand­weg auch die an­gren­zen­den Be­rei­che. Durch un­ter­schied­li­ches Stra­ßen­pflas­ter, durch Bäu­me, Grün­zo­nen und Lam­pen wer­den Pro­me­na­den- und Stra­ßen­ab­schnit­te sicht­bar ge­teilt in Be­rei­che für Fu­ß­gän­ger, Rad­fah­rer, Au­tos, Bus­se und Park­mög­lich­kei­ten. Schon jetzt steht fest, daß die Fu­ß­gän­ger hier ein­deu­tig ein Vor­recht ge­nie­ßen. Auf ei­ner Di­stanz von 1360 Me­tern wird die Pro­me­na­de mit sand­far­be­nen oder grau-weiß-schwar­zen, spe­zi­ell be­han­del­ten Be­ton­plat­ten ge­pflas­tert. Strand­zu­gän­ge er­hal­ten durch brei­te rot-graue Gra­nit­stu­fen ei­ne op­ti­sche Auf­wer­tung und "ar­ten" am Kur­haus gar zu ei­ner Frei­trep­pe aus. In­for­ma­ti­ons­punk­te ver­ra­ten Wis­sens­wer­tes aus Ge­schich­te, Na­tur und Kul­tur des See­ba­des. Lin­den wer­den die Pro­me­na­de von der See­stra­ße op­tisch tren­nen und trotz­dem den Blick auf War­ne­mün­des Bä­der­ar­chi­tek­tur zu­las­sen. Zwi­schen bei­den Stra­ßen­zü­gen la­den gro­ß­zü­gi­ge Frei­sit­ze und Te­ras­sen zum Schlem­men ein. Ho­tels und Gast­stät­ten war­ten be­reits auf die­se zu­sätz­li­che Ver­sor­gungs­mög­lich­keit.

Ver­bun­den sind da­mit al­ler­dings Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen, die dem Fu­ß­gän­ger so­viel Platz wie mög­lich, den Au­tos nur so­viel wie nö­tig ein­räu­men. Die See­stra­ße soll nach dem Wil­len der Pla­ner zwi­schen Leucht­turm und Hein­rich-Hei­ne-Stra­ße den Fu­ß­gän­ger vor­be­hal­ten blei­ben. Die ge­plan­te Um­ge­stal­tung kommt nicht nur den Ur­lau­bern und Tou­ris­ten ent­ge­gen, son­dern auch den Wün­schen und In­ter­es­sen der An­lie­ger.