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Na­vi­ga­ti­on

Wer­ke des Ma­lers Fritz Kel­ler vor­ge­stellt

Pres­se­mit­tei­lung vom 11.05.1999



Mit ei­ner Aus­stel­lung Fritz Kel­ler "Der Traum vom Meer - Frei­heit und Pa­ra­dies" setzt das Schif­fahrts­mu­se­um sei­ne tra­di­tio­nel­le Prä­sen­ta­ti­on ma­ri­ti­mer Bild­mo­ti­ve fort. Die ab 9. Mai in Ros­tock ge­zeig­te Aus­wahl des 1915 in Glauch­au ge­bo­re­nen Ma­lers Fritz Kel­ler um­faßt Bil­der von Fi­schern, See­leu­ten, Ha­fen­sze­nen und Land­schaf­ten. Fritz Kel­ler setz­te nach dem Stu­di­um der Kunst­ge­werb­li­chen Fach­schu­le in Zwi­ckau (1934- 1935) an der Staat­li­chen Aka­de­mie für Gra­phi­sche Küns­te und Buch­ge­wer­be in Leip­zig von 1935 bis 1938 sei­ne Aus­bil­dung bei den Pro­fes­so­ren A. Braun­schweig, W. Bu­he, H. Dörf­fel, A, Dre­scher, H. Solt­mann, W.​Tiemann, H. Weis­sen­born, J. Ueit­ler u.a. fort. Von 1941 bis 1943 war Kel­ler Meis­ter­schü­ler bei Prof. A. Dre­scher in Leip­zig. Nach dem Krieg ar­bei­te­te er frei­schaf­fend bis 1951 und von 1976 bis zu sei­nem To­de am 24. Mai 1994. Von 1951 bis 1976 war er Kunst­er­zie­her im Schul­dienst. Dem Ver­band Bil­den­der Künst­ler ge­hör­te er ab 1950 an. Fritz Kel­lers Werk ist nach­hal­tig ge­prägt von der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Deut­schen Ex­pres­sio­nis­mus. Sei­ne flä­chi­ge Bild­auf­fas­sung und emo­tio­nal ge­präg­te star­ke Far­big­keit zeu­gen da­von. Die Aus­stel­lung wird in Ros­tock bis zum 28. Au­gust 1999 zu se­hen sein. Das Schif­fahrts­mu­se­um ist diens­tags bis sonn­tags von 10.00 bis 18.00 Uhr ge­öff­net.