Home
Na­vi­ga­ti­on

Wir brau­chen den Air­bus und wir wol­len ihn

Pres­se­mit­tei­lung vom 26.05.1999



A3XX ist in un­se­rer Stadt zu ei­nem neu­en Schlüs­sel­wort ge­wor­den und längst in al­ler Mun­de. Das Kür­zel A3XX steht für mehr als 4000 neue Ar­beits­plät­ze in der Re­gi­on, von de­nen rund 2000 Ar­beits­kräf­te di­rekt in der Air­bus-Flug­zeug­mon­ta­ge ge­braucht wer­den, wei­te­re 2000 im Zu­lie­fer- und Dienst­leis­tungs­sek­tor. A3XX hei­ßt auch In­ves­ti­tio­nen im Wert von ins­ge­samt 1,7 Mil­li­ar­den Mark in un­se­re Re­gi­on zu ho­len. Vor­aus­sicht­lich noch in die­sem Jahr will sich die Air­bus In­dus­tries für den künf­ti­gen Pro­duk­ti­ons­stand­ort ent­schei­den.

Kurz­um: Wir ha­ben die Chan­ce, die End­mon­ta­ge des grö­ß­ten und mo­derns­ten Pas­sa­gier­flug­zeu­ges der Welt di­rekt in der Ros­to­cker Nach­bar­schaft an­zu­sie­deln. Als ei­ne der be­deu­tends­ten High­tech-In­ves­ti­tio­nen un­se­rer Zeit wür­de der Air­bus A3XX auch vie­le un­se­rer Pro­ble­me lö­sen hel­fen. Des­halb ha­be ich un­ter dem Mot­to "Ros­tock star­tet durch" ei­ne In­itia­ti­ve ins Le­ben ge­ru­fen, um auf die Ros­to­cker Wün­sche und In­ter­es­sen nach­drück­lich hin­zu­wei­sen, das En­ga­ge­ment für ei­ne gu­te Sa­che zu bün­deln. Wir wol­len zei­gen, daß nicht nur der Ros­to­cker Ober­bür­ger­meis­ter hin­ter die­sem zu­kunfts­wei­sen­den Pro­jekt steht, son­dern auch die Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner so­wie Po­li­tik und Wirt­schaft un­se­rer Re­gi­on.

In­zwi­schen wird die Ak­ti­on von der Ros­to­cker Air­bus In­itia­ti­ve (A.I.R.) und vie­len Per­sön­lich­kei­ten un­se­rer Stadt un­ter­stützt. An mei­ner Sei­te wer­ben für den Air­bus A3XX auch Rek­tor der Uni­ver­si­tät, Prof. Dr. Gün­ther Wil­den­hain, und Ar­beits­amts­di­rek­tor Horst Ba­ckes. Auch der Mi­nis­ter­prä­si­dent un­se­res Lan­des Dr. Ha­rald Rings­torff ist von der Idee be­geis­tert. Vie­le Un­ter­neh­men ha­ben sich auch spon­tan be­reit­er­klärt, die Ak­ti­on mit­zu­tra­gen. Wir wol­len öf­fent­lich auf den at­trak­ti­ven Wirt­schafts­stand­ort Ros­tock auf­merk­sam ma­chen. Wir wol­len der Po­li­tik und Wirt­schaft in und au­ßer­halb Deutsch­lands zei­gen, daß un­se­re Han­se­stadt wirt­schaft­lich und kul­tu­rell ei­ne leis­tungs­fä­hi­ge, aber auch ei­ne lie­bens­wer­te Stadt ist.

Der Er­folg mei­ner und in­zwi­schen Un­ter­schrif­ten­samm­lung für die Air­bus­an­sied­lung in Ros­tock-Laa­ge gibt uns recht. Ich freue mich über bis­lang mehr als 5000 Un­ter­schrif­ten für die End­mon­ta­ge des A3XX in un­se­rer Re­gi­on. Ich bin be­geis­tert von der gro­ßen Be­reit­schaft der Ros­to­cke­rin­nen und Ros­to­cker, sich mit mir zu en­ga­gie­ren. In vie­len Ge­sprä­chen am Ran­de ha­be ich er­fah­ren, daß sich vie­le für ih­re Hei­mat­stadt ein­set­zen. Auch sie se­hen eben­so wie ich in der Schaf­fung von Ar­beits­plät­zen das drän­gends­te und wich­tigs­te An­lie­gen.

Bis zur Han­se Sail im Au­gust wer­de ich Un­ter­schrif­ten sam­meln, um die­se dann der Air­bus In­dus­tries zu über­ge­ben. Ich ha­be bei der Ge­werk­schafts­ak­ti­on am 1. Mai im Bar­n­stor­fer Wald Un­ter­schrif­ten er­be­ten, am Ran­de ei­nes Heim­spiels des FC Han­sa und auf dem Uni­ver­si­täts­platz. Un­ser Haupt­au­gen­merk gilt al­ler­dings der Su­per­par­ty für den Su­pe­r­air­bus am 30. Mai im Stadt­ha­fen. Wäh­rend die­ser gro­ßen Ver­an­stal­tung mit Mu­sik und Über­ra­schun­gen sol­len al­le Par­ty­gäs­te ein Flug­zeug bil­den, das aus der Luft wie ein gro­ßer Air­bus aus­sieht.

Na­tür­lich wer­de ich oft ge­fragt, ob das Vo­tum der Ros­to­cker auch die Pro­du­zen­ten von Air­bus In­dus­tries be­ein­dru­cken wird. Ich se­he das so. Un­ser Stand­ort für die End­mon­ta­ge in Ros­tock-Laa­ge bie­tet so­vie­le Plus­punk­te und Vor­tei­le. Wir ha­ben Pla­nungs­si­cher­heit und aus­rei­chend Flä­che, um in un­mit­tel­ba­rer Nä­he des Flug­plat­zes ein End­mon­ta­ge­werk zu bau­en. Wir ver­fü­gen über qua­li­fi­zier­te Ar­beits­kräf­te, her­vor­ra­gen­de Vor­aus­set­zun­gen der In­fra­struk­tur und na­tür­lich auch ei­ne güns­ti­ge För­der­ku­lis­se in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Schlie­ß­lich steht ganz Ros­tock hin­ter der An­sied­lung des A3XX. Das wird das Un­ter­neh­men be­ein­dru­cken, denn wer baut gern ein Werk ge­gen den Wil­len der Be­völ­ke­rung?

Des­halb ru­fe ich al­le Ros­to­cke­rin­nen und Ros­to­cker auf, am 30. Mai ab 16 Uhr auf die Ha­ed­ge­halb-in­sel in den Stadt­ha­fen zu kom­men. Wir al­le ge­mein­sam wol­len uns hier zu ei­nem Air­bus in den Far­ben un­se­rer Stadt for­mie­ren. Wir wol­len der Air­bus In­dus­tries zei­gen, daß Ros­tock für die An­sied­lung des mo­der­nen Pas­sa­gier­flug­zeu­ges ist. Na­tür­lich wird der Tag für groß und klein Un­ter­halt­sa­mes bie­ten. Fa­mi­li­en, Freun­de und Ver­wand­te soll­ten kom­men, denn ein Tag vol­ler Über­ra­schun­gen war­tet auf al­le Gäs­te. Für das leib­li­che Wohl ist ge­sorgt. Un­ter den Par­ty­gäs­ten wer­den 100 Per­so­nen aus­ge­lost, die ei­nen Rund­flug mit ei­nem Air­bus über Meck­len­burg-Vor­pom­mern ge­win­nen. Um 19 Uhr schlägt dann die Stun­de der Wahr­heit und Ros­tock prä­sen­tiert sich in Top­form. Aus der Luft ist im Stadt­ha­fen ein rie­si­ges Flug­zeug aus­zu­ma­chen. Ab 19.30 Uhr gibt es Live­mu­sik zum Tan­zen und si­cher schö­ne ge­mein­sa­me Stun­den für ei­ne gu­te Sa­che. Ich la­de al­le NNN-Le­ser herz­lich ein, da­bei zu sein. Ros­tock star­tet durch: Ma­chen Sie mit!