Netzwerke und Querschnittsaufgaben
Rostock vernetzt für morgen: Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit im Fokus
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock engagiert sich seit Jahrzehnten aktiv für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Als Mitglied im Klima-Bündnis, im Konvent der Bürgermeister, in der AG Klimaschutz des Städte- und Gemeindetags M-V sowie im Beirat des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende arbeitet Rostock gemeinsam mit nationalen und europäischen Partnern an Lösungen für Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Aktuell entwickelt die Stadt – im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune Mecklenburg-Vorpommern“ – eine eigene kommunale Nachhaltigkeitsstrategie im Sinne der Agenda 2030.
Als Teil des größten europäischen Städtenetzwerks, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat, ist Rostock eine von fast 2.000 Kommunen in mehr als 25 Staaten, die gemeinsam mit Bundesländern, Provinzen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und anderen Organisationen aktiv den Klimawandel bekämpfen.
Auf Grundlage eines Bürgerschaftsbeschlusses ist Rostock seit 1993 Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder | Alianza del Clima e. V.“. Damit hatte sich die Hanse- und Universitätsstadt dem Ziel verschrieben, ihreCO2 -Emissionen pro Kopf bis 2030, bezogen auf das Basisjahr 1990, zu halbieren.
Die Agenda 2030, ihre 17 Nachhaltigkeitsziele sind globale Leitlinien, die sich auch an die lokale Ebene richten. Städte, Gemeinden und Landkreise orientieren ihr Planen und Handeln zunehmend an den Prinzipien der Nachhaltigkeit, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln, die Resilienz zu stärken und ein lebenswertes Umfeld für ihre Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Das Projekt „Global Nachhaltige Kommune Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt Kommunen bei dieser Aufgabe.
Der Fokus des Projektes liegt auf der Entwicklung von kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien im Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit von Kommunalverwaltung, Kommunalpolitik und anderen relevanten Akteuren. So sollen die Prinzipien und Ziele der Agenda 2030 langfristig und strategisch in das kommunale Handeln integriert werden.
Von 06.2025 - 12.2026 befindet sich Rostock - als eine von fünf Kommunen - auf dem Weg, sich eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten.
Im Rahmen des Projektes Global Nachhaltige Kommune Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global (EG) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern bei einer nachhaltigen Kommunalentwicklung im Sinne der Agenda 2030.
Die Prozessbegleitung erfolgt durch Kolleg*innen der EBP Deutschland GmbH im Auftrag der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global.
Infos zum Programm gibt es hier: Global Nachhaltige Kommune in Mecklenburg-Vorpommern - SKEW
Als Teil des größten europäischen Städtenetzwerks, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat, ist Rostock eine von fast 2.000 Kommunen in mehr als 25 Staaten, die gemeinsam mit Bundesländern, Provinzen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und anderen Organisationen aktiv den Klimawandel bekämpfen.
Auf Grundlage eines Bürgerschaftsbeschlusses ist Rostock seit 1993 Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder | Alianza del Clima e. V.“. Damit hatte sich die Hanse- und Universitätsstadt dem Ziel verschrieben, ihreCO2 -Emissionen pro Kopf bis 2030, bezogen auf das Basisjahr 1990, zu halbieren.
Über den europäischen Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie sind tausende Kommunen vereint, die sich durch ihre Teilnahme an der Initiative freiwillig zur Umsetzung der Klima- und Energieziele der EU verpflichten.
Seit Gründung 2008 wird mit dem Konvent erstmals ein Bottom-Up-Ansatz für Energie- und Klimaschutzmaßnahem verfolgt. Durch das Zusammenarbeiten in Netzwerken profitieren die Mitgliedsstädte von technischen und finanziellen Unterstützungsprogrammen der EU und teilen Best Practices untereinander. Zudem wird der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und anderen lokalen Akteuren durch die Initiative gefördert, um den Wandel hin zu nachhaltigen Städten aktiv zu gestalten.
In der Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ des Städte- und Gemeindetags M-V haben sich verschiedene Kommunen über Ihre Klimamanager zusammengefunden, um ein landesweites Netzwerk zum Klimaschutz zu bilden. Neben dem Erfahrungsaustausch auf kommunaler Ebene werden ebenso in Rückkopplungen zu Landesministerien klimaschutzrelevante Themen auf dieser Ebene diskutiert.
Als Mitglied des KWW-Beirates stellt die Abteilung Klimaschutz einen von insgesamt 23 Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Verbänden, Kommunen und Stadtwerken. Gemeinsam werden hierbei die strategische Ausrichtung der kommunalen Wärmeplanung (KWP) sowie Schwerpunkte und Herausforderungen diskutiert.
Als eine der ersten Städte, die einen Wärmeplan entwickelt haben, bringt Rostock hierbei wichtige Kompetenzen ein und kann somit auch Beraterfunktionen für andere Kommunen übernehmen.
Der Stromspar-Check in Rostock ist ein kostenloses Beratungsangebot für Haushalte mit geringem Einkommen, bei dem geschulte Stromspar-Helferinnen und -Helfer vor Ort Einsparmöglichkeiten bei Strom, Wasser und Heizung aufzeigen und direkt einfache Energiespartechnik wie LED-Lampen installieren. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch im Haushalt systematisch analysiert und ein individueller Energiesparplan erstellt, der zeigt, wie sich die laufenden Kosten Schritt für Schritt senken lassen.
Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt von Caritas und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands und wird vor Ort von speziell qualifizierten Stromspar-Helferinnen und -Helfern umgesetzt, die die Beratung direkt im Haushalt durchführen. Er ist Teil eines bundesweiten Netzwerks mit mehr als 150 Standorten, an denen soziale Träger, Energie- und Klimaschutzagenturen sowie Kommunen gemeinsam daran arbeiten, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu verbinden.
Kommunale Stellen - wie auch das Rostocker Amt für Umwelt- und Klimaschutz - unterstützen dieses Netzwerk im Rahmen ihrer Klimaschutzaktivitäten, etwa durch Öffentlichkeitsarbeit, die Vernetzung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie die Einbindung in städtische Klimaschutzstrategien.
Interessierte Haushalte können telefonisch über die in Rostock genannten Rufnummern der afw Rostock GmbH (0381 63703 13 oder 0381 63703 0) einen Termin für einen kostenlosen Stromspar-Check vereinbaren oder sich per E-Mail an stromspar-check@afw-rostock.de oder https://stromspar-check.de/termin-vereinbaren/ melden, ihre Kontaktdaten hinterlassen und einen Rückruf zur Terminabstimmung erhalten.
Alternativ besteht die Möglichkeit, über das allgemeine Online-Formular auf der Internetseite des Stromspar-Checks einen Termin anzufragen; die Anfrage wird dann an den zuständigen Standort, etwa in Rostock, weitergeleitet.
Das Angebot richtet sich an Haushalte mit geringem Einkommen, zum Beispiel mit Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder einem Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze, die so kostenfrei beraten und unterstützt werden.
zur Anmeldung beim afw-Stromsparcheck




