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Na­vi­ga­ti­on

Er­neue­rung des Ge­or­gi­nen­platz und der Ge­or­gi­nen­stra­ße

Mel­dung vom 21.12.2018 - Wirt­schaft und Ver­kehr / Um­welt und Ge­sell­schaft

Die Ge­or­gi­nen­stra­ße und der Ge­or­gi­nen­platz sol­len auf­grund der sehr un­be­frie­di­gen­den Si­tua­ti­on und dem ma­ro­den Zu­stand der An­la­gen neu ge­stal­tet wer­den. Die Her­stel­lung der An­la­gen liegt be­reits mehr als 100 Jah­re zu­rück. Ein Teil der An­la­gen auf dem Platz wur­de in den 1970er Jah­ren er­neu­ert. Mit der Er­neue­rung der Ver­kehrs­an­la­gen er­folgt auch die not­wen­di­ge Er­neue­rung der Ver­sor­gungs­lei­tun­gen im un­ter­ir­di­schen Bau­raum.

Der Ge­or­gi­nen­platz liegt in War­ne­mün­de süd­lich der See­stra­ße und un­mit­tel­bar west­lich von Am Strom. Die Ge­or­gi­nen­stra­ße um­schlie­ßt den Platz süd­lich und öst­lich und mün­det in die Stra­ße Am Strom. Der Ge­or­gi­nen­platz und die Ge­or­gi­nen­stra­ße sind zu­künf­tig Be­stand­teil ei­ner Fu­ß­gän­ger­zo­ne, wel­che sich wei­ter über die Alex­an­dri­nen­stra­ße, die Kir­chen­stra­ße und die Stra­ße Am Leucht­turm er­streckt. Im ge­sam­ten Be­reich ent­fällt das Par­ken und an der Ein­mün­dung der Ge­or­gi­nen­stra­ße von der Fried­rich-Franz-Stra­ße ist ein Ab­senk­pol­ler ge­plant.

Die Be­fes­ti­gung des Stra­ßen­zu­ges er­folgt mit ei­nem grau­en, ge­schnit­te­nen Na­tur­stein und die Geh­we­ge er­hal­ten ei­ne Be­ton­plat­te mit Bi­schofs­müt­ze, wie sie in War­ne­mün­de üb­lich ist.

Der An­woh­ner­weg führt mit An­schluss an den Geh­weg der Her­mann­stra­ße bar­rie­re­frei an der Wohn­be­bau­ung auf der Nord- und West­sei­te des Plat­zes ent­lang. Er dient als Zu­gang für die An­woh­ner, als öf­fent­li­cher Spa­zier­weg und ist für Pfle­ge- und Lie­fer­fahr­zeu­ge be­fahr­bar. Der 3,50 m brei­te Weg glie­dert sich in ei­ne 2 m brei­te Geh­bahn mit ei­ner Be­fes­ti­gung aus Be­ton­plat­ten und ei­nen 1 m brei­ten Strei­fen, wel­cher mit ei­ner was­ser­ge­bun­de­nen We­ge­de­cke in beige auf der Sei­te des Baum­strei­fens be­fes­tigt wird. Die­ser kann un­ter an­de­rem tem­po­rär als Auf­stell­flä­che für Sitz­mö­bel von den An­woh­nern ge­nutzt wer­den kann. Auf der Sei­te der Wohn­be­bau­ung be­fin­det sich ein Di­stanz­strei­fen aus Mo­saik­pflas­ter im Pas­se-Ver­band.

Ein ge­schwun­ge­ner, für Pfle­ge­fahr­zeu­ge be­fahr­ba­rer Weg mit ei­ner Re­gel­brei­te von 2 m führt bar­rie­re­frei dia­go­nal über den Platz. Der Dia­go­nal­weg schlän­gelt sich in der Mit­te des Plat­zes be­hut­sam durch ei­ne vor­han­de­ne Alt­bau­m­grup­pe hin­durch und wei­tet sich au­ßer­halb der Kro­nen­trauf­be­rei­che zu 2 Sitz­plät­zen mit ge­schwun­ge­nen Kon­tu­ren auf. Der Dia­go­nal­weg wird mit Gra­nit­klein­pflas­ter be­fes­tigt.

Der Ge­or­gi­nen­platz steht nach §2(3) DSchG M-V als Be­stand­teil des Denk­mal­be­reichs „His­to­ri­scher Orts­kern War­ne­mün­de“ und da­mit als Gar­ten­denk­mal un­ter Denk­mal­schutz. Als denk­mal­ge­schütz­te Struk­tu­ren bzw. Sub­stanz gel­ten al­le über­kom­me­nen An­la­ge­be­stand­tei­le und Bäu­me aus der An­la­ge­zeit in der ers­ten Hälf­te des 19. Jh. und der Um­ge­stal­tungs­etap­pe im Zu­ge der Re­gu­lie­rung des süd­li­chen Teils der Ge­or­gi­nen­stra­ße bis zum En­de der 1920er Jah­re (DZ 2014, S. 27f). Der Denk­mal­schutz­sta­tus schlie­ßt den fast 200 Jah­re al­ten west­li­chen und süd­li­chen Ab­schnitt der Baum­fas­sung und die mit­ti­ge Baum­grup­pe so­wie den fast 100 Jah­re al­ten nörd­li­chen und öst­li­chen Ab­schnitt der Baum­fas­sung der Platz­flä­che ein. Im Rah­men der Pla­nungs­vor­be­rei­tung wur­de für das Vor­ha­ben ei­ne denk­mal­pfle­ge­ri­sche Ziel­stel­lung er­ar­bei­tet, die Grund­la­ge für die wei­te­ren Über­le­gun­gen war.

Heu­te be­steht der Platz im We­sent­li­chen aus ei­ner er­höh­ten Ra­sen­flä­che mit Strauch­pflan­zun­gen und rah­men­den Baum­rei­hen. Die cir­ca 2.800 m2 gro­ße Platz­flä­che wird von ei­ner Be­bau­ung aus ein- bis zwei­ge­schos­si­gen trauf­stän­di­gen Wohn­häu­sern ein­ge­fasst, die in den 1840er Jah­ren er­rich­tet wur­den und da­mals für War­ne­mün­de ei­nen neu­en Haus­typ dar­stell­ten.

Der his­to­ri­sche Baum­be­stand des Ge­or­gi­nen­plat­zes ist durch ei­ne ein­rei­hi­ge Baum­fas­sung des Platz­ran­des und ei­ne mit­ti­ge Baum­grup­pe der Art Som­mer-Lin­de (Ti­lia pla­ty­phyl­los) ge­prägt. Der west­li­che und süd­li­che Ab­schnitt der Baum­fas­sung und die Baum­grup­pe in der Platz­mit­te stam­men aus der ers­ten Hälf­te des 19. Jh., der An­la­ge­zeit des Ge­or­gi­nen­plat­zes, und sind fast 200 Jah­re alt. Seit der zwei­ten Hälf­te des 19. Jh. sind vor den Ge­bäu­de­fas­sa­den an den Platz­sei­ten teil­wei­se Ve­ran­den mit ei­ner Tie­fe von ca. 2,60 m er­rich­tet wor­den (DZ 2014, S. 6). Da­durch ist der An­woh­ner­weg vor der Rand­be­bau­ung an der Nord- und West­sei­te des Plat­zes in der Brei­te stark re­du­ziert wor­den. Der Ab­stand zwi­schen der Be­bau­ung und den Baum­stand­or­ten ist stark ver­rin­gert wor­den. Seit­dem sind die Bäu­me in ih­rem Wur­zel- und Kro­nen­raum sehr ein­ge­schränkt. Bis heu­te be­droht das Wur­zel­wachs­tum die Haus- und Ve­ran­den­grün­dun­gen, das Kro­nen­wachs­tum, die Fas­sa­den und Dä­cher. Au­ßer­dem wer­den die Wohn­häu­ser durch die Baum­kro­nen be­schat­tet. Be­reits zum En­de der 1920er Jah­ren hat­te man er­kannt, dass die Bäu­me der Baum­fas­sung zu dicht in Rei­he ge­pflanzt wur­den und sich des­halb im Brei­ten­wachs­tum nicht rich­tig ent­fal­ten kön­nen (DZ 2014, S. 19f). Des­halb wur­de der da­mals vor­han­de­ne nörd­li­che Ab­schnitt der Baum­fas­sung ge­fällt und neu nach­ge­pflanzt. Er be­steht aus den Bäu­men Nr. 8 - 12 (5 Stück Bäu­me), die da­mit fast 100 Jah­re alt sind. Der west­li­che Ab­schnitt der Baum­fas­sung wur­de da­mals zu­rück­ge­schnit­ten. Der dich­te Stand der Bäu­me auf der West­sei­te und die Kon­flik­te der Baum­fas­sung mit der Rand­be­bau­ung auf der Nord- und West­sei­te des Plat­zes führ­ten im Lau­fe der Zeit zu star­ken Kro­nen­rück­schnit­ten (z.T. Kap­pungs­schnit­ten), wel­che die Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten der Baum­kro­nen und den Zu­stand der Bäu­me be­ein­träch­ti­gen, so dass ih­re rest­li­che Le­bens­er­war­tung über­wie­gend ge­ring ist. Den zeit­wei­lig star­ken Rück­schnitt­maß­nah­men stan­den Pe­ri­oden nicht aus­rei­chen­der Baum­pfle­ge ge­gen­über, so dass vie­le Bäu­me heu­te Tot­holz auf­wei­sen. Hö­he­rer Tot­holz­an­teil und die He­bung von Geh­weg­plat­ten durch den Wur­zel­druck ge­hö­ren zu den Grün­den, wel­che den über­wie­gen­den Teil der Bäu­me ver­kehrs­un­si­cher ma­chen (sie­he Baum­gut­ach­ten Hüb­ner 2013, 2014). Der durch das Wech­sel­spiel von star­ken Rück­schnitt­maß­nah­men und man­geln­der Pfle­ge un­ter­schied­lich ver­än­der­te Ha­bi­tus der Bäu­me führt zu ei­nem ins­ge­samt in­ho­mo­ge­nen und un­be­frie­di­gen­den Er­schei­nungs­bild der Rand­be­pflan­zung des Plat­zes.

Wich­ti­ger phy­si­scher Be­stand­teil des Denk­mals (Denk­mal­sub­stanz) ist der Baum­be­stand. Dem ab­seh­ba­ren Ver­lust der Ori­gi­nal­bäu­me kann durch er­hal­ten­de Maß­nah­men nicht mehr hin­rei­chend be­geg­net wer­den. Um das Denk­mal den­noch zu er­hal­ten, be­darf es des Er­sat­zes der weg­fal­len­den Bäu­me. Um zu­gleich die Sub­stanz der Um­ge­bungs­be­bau­ung zu schüt­zen, wur­de ab­ge­stimmt, Er­satz­bäu­me kon­se­quent wei­ter von den Ge­bäu­den ab­ge­rückt zu pflan­zen. Dies ent­spricht letzt­lich auch den durch die Ve­ran­den ver­än­der­ten Platz-pro­por­tio­nen. Für Neu­pflan­zun­gen sol­len Bäu­me mit deut­lich ge­rin­ge­rer Kro­nen­brei­te ver­wen­det wer­den. Die Win­ter­lin­de Ti­lia cor­da­ta ‚Ro­el­vo‘ er­scheint als ge­eig­net, um mit ei­nem Pflanz­ab­stand von 7 m un­ter­ein­an­der den denk­mal­re­le­van­ten Raumein­druck der platzum­fas­sen­den Baum­rei­he zu re­pro­du­zie­ren.

Die­se Maß­nah­men wur­den ein­ver­nehm­lich durch die Un­te­re­re Na­tur­schutz­be­hör­de und die Un­te­re Denk­mal­be­hör­de in ei­nem 'Kon­zept zur Pfle­ge, Er­hal­tung und Ent­wick­lung des Baum­be­stan­des' in Be­zug zum § 18 Nat­SchAG MV be­stä­tigt. Die Er­neue­rung der haus­sei­ti­gen Baum­rei­hen ist da­bei im Sin­ne von 'Pfle­ge und Re­kul­ti­vie­rung' ent­spre­chend § 19 Nat­SchAG MV zu wer­ten.

In Ab­wä­gung der Be­lan­ge des Na­tur­schut­zes wird die Er­neue­rung des Baum­be­stan­des in zwei Pha­sen er­fol­gen. Grund­la­ge da­für bil­den das Bau­mal­ter und der Bau­mer­hal­tungs-zu­stand (Schä­di­gungs­grad). Un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Ha­bi­tat­funk­ti­on der Alt­bäu­me wer­den zu­nächst nur die stär­ker ge­schä­dig­ten Bäu­me der west­li­chen und nörd­li­chen Baum­rei­he er­setzt, wäh­rend die Bäu­me der öst­li­chen und süd­li­chen Platz­fas­sung bis zum En­de ih­rer Vi­ta­li­tät ge­pflegt und er­hal­ten wer­den und wei­ter als Le­bens­raum zur Ver­fü­gung ste­hen. Bis die über­wie­gen­de Mehr­zahl der Baum­rei­hen im Os­ten und Sü­den ab­gän­gig (d.h. ab­ge­stor­ben bzw. nicht mehr ver­kehrs­si­cher sind, er­gibt sich als Kom­pro­miss ein he­te­ro­ge­nes Er­schei­nungs­bild der Platz­sei­ten. Erst mit der Ab­gän­gig­keit der Mehr­zahl der Bäu­me in der Ost- und Süd­rei­he sol­len auch die­se Baum­rei­hen durch Neu­pflan­zung er­setzt wer­den.

Um den Bäu­men der Neu­pflan­zung kon­se­quent op­ti­ma­le Le­bens­be­din­gun­gen zu schaf­fen, wird ein um­fang­rei­cher Bo­den­aus­tausch (Wur­zel­gra­ben mit Baum­sub­strat, Be­lüf­tung und Be­wäs­se­rung) durch­ge­führt. Der Wur­zel­raum ist durch Wur­zel­schutz­ein­rich­tun­gen ge­gen- über den Ge­bäu­den ab­zu­schlie­ßen. Die ge­wähl­te Baum­art und –sor­te und der Ab­stand in der Rei­he ge­währ­leis­ten lang­fris­tig, dass es nicht er­neut zum Kon­flikt zwi­schen Be­pflan­zung und denk­mal­ge­schütz­ter Be­bau­ung kommt.

Für die Baum­rei­hen auf der Ost- und Süd­sei­te und die mit­ti­ge Baum­grup­pe fin­den bis zur Ab­gän­gig­keit die stren­gen Vor­ga­ben des ge­setz­li­chen Baum­schut­zes An­wen­dung. Pro­be-gra­bun­gen ha­ben stich­pro­ben­ar­tig nach­ge­wie­sen, dass im Be­reich der vor­han­de­nen Fahr­bahn kei­ne Wur­zeln die­ser Bäu­me zu fin­den sind. In­so­fern ist ei­ne Schä­di­gung im Wur­zel­be­reich durch Stra­ßen­bau­maß­nah­men nicht zu er­war­ten. Die Kro­nen und Stäm­me sind zu schüt­zen. Die Ein­fas­sung der be­fes­tig­ten Flä­che rückt mit der Stra­ßen­bau­maß-nah­me von den Baum­stand­or­ten um ca. 1,0 m nach Os­ten, so dass der un­ver­sie­gel­te Wur­zel­be­reich ver­grö­ßert wer­den kann. Wo im Zu­ge der Bau­maß­nah­me den­noch punk­tu­ell in den Wur­zel­be­reich der Be­stands­bäu­me ein­ge­grif­fen wer­den muss, er­folgt dies mit wur­zel­scho­nen­der Bo­den­ab­saug­tech­no­lo­gie. Das Bau­vor­ha­ben wird durch ei­ne Um­welt-bau­be­glei­tung vor­be­rei­tet und be­auf­sich­tigt.

Ein Ar­ten­schutz­fach­gut­ach­ten ist der­zeit in Be­ar­bei­tung und liegt ca. im Fe­bru­ar 2019 vor. Ggf. not­wen­di­ge Er­satz­maß­nah­men wer­den Be­stand­teil der Pla­nung.

Am Zu­gang vom An­woh­ner­weg zur Tü­sche (Durch­gang) zur See­stra­ße im Nord­wes­ten des

Ge­or­gi­nen­plat­zes wird ei­ne ex­ten­si­ve Ge­hölz­pflan­zung mit ei­ner Hö­he von bis zu ca. 1,50 m

an­ge­legt.

In der Ra­sen­flä­che sind beid­sei­tig des Dia­go­nal­wegs ins­ge­samt 4 un­ter­schied­lich gro­ße

Schmuck­bee­te mit der Form ei­nes un­re­gel­mä­ßi­gen Bo­gen­drei­ecks ein­ge­bet­tet. Die Aus­rich­tung der Schmuck­bee­te soll Be­zug auf die Zwi­ckel der Ra­sen­flä­chen neh­men, so dass ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Ver­tei­lung auf dem Platz ent­steht und die Bee­te vom Dia­go­nal- und An­woh­ner­weg gut ein­seh­bar sind. Die Schmuck­pflan­zun­gen sol­len bis ca. 1,50 m hoch sein. Die bei­den klei­ne­ren Schmuck­bee­te nord­öst­lich und süd­west­lich vom Dia­go­nal­weg sol­len ei­ne in­ten­si­ve sai­so­na­le Be­pflan­zung (ggf. un­ter Ein­be­zie­hung von Dah­li­en) er­hal­ten und wer­den des­halb mit ei­ner Be­wäs­se­rungs­an­la­ge aus­ge­stat­tet. Die bei­den grö­ße­ren Schmuck­bee­te sol­len mit ei­ner ex­ten­si­ven dau­er­haf­ten Be­pflan­zung (z. B. aus Stau­den, Grä­sern, Klein­ge­höl­zen) ge­stal­tet sein. Die Schmuck­bee­te sind aus 30 cm Ober­bo­den her­ge­stellt und mit ei­ner Rei­he Gra­nit­klein­pflas­ter 10 x 10 ein­ge­fasst.

 

Hin­wei­se zum Ab­lauf der Pla­nung

 

  • Okt. 2013       Baum­gut­ach­ten
  • Fe­bru­ar 2014 Be­auf­tra­gung Pla­nung
  • Fe­bru­ar 2014 Denk­mal­pfle­ge­ri­sche Ziel­stel­lung
  • April 2014       Ent­wurfs­ver­mes­sung
  • Mai 2014        Bau­grund­gut­ach­ten
  • 19. Mai 2014 1. Bür­ger­be­tei­li­gung (An­woh­ner), nicht öf­fent­lich
  • Okt. 2014       Er­gän­zung Baum­gut­ach­ten
  • 25. Nov. 2014 2. Bür­ger­be­tei­li­gung (An­woh­ner), nicht öf­fent­lich
  • Feb. 2015       Äm­ter­run­de zur Er­ar­bei­tung ei­ner Vor­zugs­va­ri­an­te
  • April 2015       Äm­ter­run­de zur Fest­le­gung von Quer­schnitt und Ma­te­ri­al
  • Jan. 2016       Äm­ter­run­de Vor­be­rei­tung der Vor­stel­lung im Orts­bei­rat
  • 08. März 2016 Vor­stel­lung des Ge­stal­tungs­ent­wurfs im Orts­bei­rat
  • Ju­ni 2016        Fest­le­gung zur Be­pflan­zung und Ge­stal­tung der Sitz­plät­ze
  • Ok­to­ber 2016             Über­ga­be Ent­wurf an AG
  • April 2017       Baum­gut­ach­ten, Teil 2 – Ha­bi­tat­an­spra­che
  • Sept. 2018      Ein­ver­neh­men und Ge­neh­mi­gung UNB/Denk­mal­be­hör­de nach
  • 18 Nat­SchAG M-V und § 7 DSchG M-V
  • Nov. 2018       Kar­tier­be­richt Ar­ten­schutz
  • Dez. 2018       Ab­stim­mungs­ter­min mit Ver­sor­gern
  • Jan/Feb 2019 Ar­ten­schutz­fach­bei­trag – wird der­zeit er­ar­bei­tet
  • Feb/März 2019 Äm­ter­run­de Aus­füh­rungs­pla­nung – wird der­zeit er­ar­bei­tet
  • Mai-Ju­li 2019 Aus­schrei­bungs­pha­se – ge­plant
  • Au­gust 2019 bis No­vem­ber 2020 Bau­pha­se (in Ab­schnit­ten) - ge­plant
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Aus al­len vor­ge­nann­ten Un­ter­su­chun­gen und Ge­sprä­chen bzw. Be­tei­li­gun­gen wur­de die vor­lie­gen­de Plan­un­ter­la­ge fach­tech­nisch ab­ge­wo­gen und er­ar­bei­tet. In ei­ner Pla­nung sind im­mer al­le Be­lan­ge Be­trof­fe­ner wie z.B. die Mei­nung der An­woh­ner, die Ge­stal­tung, das Stadt­grün ein­schlie­ß­lich Öko­lo­gie, der Ver­kehr, die Bar­rie­re­frei­heit, das über­wie­gen­de In­ter­es­se der All­ge­mein­heit, die Kos­ten und die Nach­hal­tig­keit ge­gen­ein­an­der ab­zu­wä­gen. Un­ter Be­rück­sich­ti­gung der vor­ge­nann­ten Ge­sichts­punk­te wird der­zeit die Aus­füh­rungs­pla­nung er­ar­bei­tet.

Es ist vor­ge­se­hen dem Orts­bei­rat War­ne­mün­de die Un­ter­la­gen zeit­nah in ei­ner Prä­sen­ta­ti­on zu er­ör­tern.

Die Um­set­zung der Maß­nah­me ist ab Au­gust 2019 bis No­vem­ber 2020 ge­plant.