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Bodenverkauf

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock verkauft den humosen Boden sowie Mischboden aus den Spülfeldern Schnatermann und Radelsee. Der in Mieten lagernde Boden stammt aus Baggerungen der Unterwarnow. Er entsteht durch die Klassierung des Baggergutes bei der Einspülung in Polder. Es wird nur Boden aus dem Gewässergrund angenommen, der entsprechenden Vorschriften für eine Wiederverwertung genügt. Durch natürliche Entwässerung, Belüftung sowie biologische Prozesse wird aus dem mehr oder minder getrockneten Schlamm ein Bodenmaterial mit guter, stabiler Krümelstruktur, hohem Wasser- und Nährstoffhaltevermögen (Sorptionsvermögen). Die günstigen Rahmenbedingungen eröffnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten: 

  1. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit humus- und nährstoffarmer, sandiger wie toniger Böden in der Landwirtschaft, dem Obst- und Gemüsebau, Minderung der Bodenerosion. 
  2. Herstellung neuer Kulturböden auf sehr armen und/oder devastierten (degradierten) Standorten.
  3. Schaffung neuer Oberflächen im Landschaftsbau, bei der Rekultivierung von Altlasten sowie Gestaltung von Biotopen.

Die mineralischen Fraktionen (Sande), welche beim Klassierungsprozess ebenfalls anfallen, können u.a. als Kernmaterial im Deichbau, als Füllmaterial im Hafen- oder Rohrleitungsbau sowie als Ausgleichsschicht genutzt werden.

Das Bodenmaterial wird von unseren Kunden zur Bodenverbesserung auf Grund des hohen und stabilen Humusgehaltes im Garten- und Landschaftsbau, als Rekultivierungsschicht und für das Anheben von Gartenflächen (sandiges Material) beim Hausbau verwendet. Zu beachten ist, dass das Bodenmaterial einen über Jahre sehr stabilen neutralen pH-Wert und einen in Abhängigkeit des Humusgehaltes entsprechenden Salzgehalt (ausgedrückt in Leitfähigkeit, Chlorid und Sulfat) hat. Hinweise dazu finden Sie in unseren Lieferinformationen und der Anwenderempfehlung.

Hier können Sie ein unverbindliches Angebot erhalten: bodenverkauf@rostock.de