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Na­vi­ga­ti­on

Von Ju­gend­li­chen für Ju­gend­li­che - Ju­gend­be­tei­li­gungs­fonds er­mög­licht Ju­gend­pro­jek­te

Was ist der Ju­gend­be­tei­li­gungs­fonds und für wen ist er ge­dacht?

Der Ju­gend­be­tei­li­gungs­fonds Ros­tock in Hö­he von 25.000€ för­dert Pro­jek­te

  • jun­ger Men­schen zwi­schen 14 und 27 Jah­ren, die ge­mein­sam mit an­de­ren jun­gen Men­schen in Ros­tock Ju­gend­pro­jek­te ent­wi­ckeln und um­set­zen wol­len.
  • die von Ju­gend­li­chen für Ju­gend­li­che ge­macht sind und bei­spiels­wei­se kul­tu­rel­le, künst­le­ri­sche, mu­si­ka­li­sche, sport­li­che, tech­ni­sche, wis­sen­schaft­li­che oder so­zia­le Vor­ha­ben be­inhal­ten. Ge­sucht wer­den vor al­lem krea­ti­ve Ide­en.
  • die in­ner­halb des lau­fen­den Jah­res ver­wirk­licht wer­den und ein kon­kre­tes, ge­mein­nüt­zi­ges An­lie­gen ver­fol­gen.
  • bis zu ei­ner Hö­he von 2.000 € je An­trag.

An­trag­stel­ler*in­nen kön­nen ein­zel­ne Ju­gend­li­che (Schü­ler*in­nen, Aus­zu­bil­den­de, Stu­die­ren­de), Ju­gend­grup­pen oder Ju­gend­in­itia­ti­ven aus Ros­tock sein. Un­ter­stützt wer­den Pro­jek­te, bei de­nen jun­ge Men­schen ak­tiv an der Ge­stal­tung ih­res Um­fel­des mit­wir­ken wol­len.

Die Mit­tel des Fonds un­ter­stüt­zen die In­itia­tor*in­nen da­bei, ih­re gu­ten Ide­en um­zu­set­zen und da­bei auch An­de­ren ih­re Po­ten­zia­le zu zei­gen. Die jun­gen Pro­jek­te­ma­cher*in­nen set­zen ei­gen­ver­ant­wort­lich und eh­ren­amt­lich klei­ne “ge­mein­nüt­zi­ge“ Pro­jek­te um, d. h. Pro­jek­te, die Vie­len zu Gu­te kom­men.

  • Das Pro­jekt muss ein nied­rig­schwel­li­ges und ge­mein­wohl­ori­en­tier­tes An­ge­bot in Ros­tock sein, an dem mög­lichst vie­le jun­ge Men­schen par­ti­zi­pie­ren kön­nen. Kom­mer­zi­el­le oder pri­vat­wirt­schaft­li­che Pro­jek­te sind nicht för­der­fä­hig

  • Das Pro­jekt muss von den Pro­jekt­in­itia­tor*in­nen frei­wil­lig durch­ge­führt wer­den und es muss von ih­rer Mit­be­stim­mung, Mit­be­tei­li­gung und Mit­wir­kung le­ben.

  • Das Pro­jekt muss in­klu­siv ge­stal­tet wer­den. Dem­nach dür­fen In­ter­es­sier­te nicht auf­grund ih­res Ge­schlechts, ih­rer Haut­far­be, ih­rer Re­li­gi­on, ih­res Bil­dungs­hin­ter­grun­des oder ih­rer kör­per­li­chen Ver­fas­sung aus­ge­schlos­sen wer­den.

  • Par­tei­po­li­ti­sche Pro­jek­te oder Pro­jek­te von po­li­ti­schen Stif­tun­gen sind nicht för­der­fä­hig. Pro­jek­te, in de­nen die Pro­jekt­ma­cher*in­nen an­de­re von ih­rem Glau­ben über­zeu­gen oder für ei­ne po­li­ti­sche Par­tei/Ver­ei­ni­gung ge­win­nen wol­len, kön­nen eben­so we­nig ge­för­dert wer­den.

  • Die Um­set­zung des Pro­jekts muss sich im ge­setz­li­chen Rah­men be­we­gen.
  • Das Pro­jekt darf nicht aus­schlie­ß­lich Teil ei­nes An­ge­bots der be­reits exis­ten­ten frei­en oder öf­fent­li­chen Trä­ger sein oder das An­ge­bot ei­nes frei­en oder öf­fent­li­chen Trä­gers neu for­mu­lie­ren oder er­set­zen, son­dern muss das be­stehen­de An­ge­bot er­gän­zen oder er­wei­tern (Neu­ig­keits­ge­dan­ke). Die Ein­be­zie­hung von re­le­van­ten Trä­gern, In­itia­ti­ven und In­sti­tu­tio­nen ist punk­tu­ell wün­schens­wert, darf aber nicht den Haupt­an­teil des Pro­jekts bil­den.
  • Ho­no­ra­re (z.B. Mo­de­ra­tor*in­nen, Re­fe­rent*in­nen)
  • Ar­beits­ma­te­ria­li­en wie Far­be, De­ko­ra­ti­on, Stof­fe, etc.
  • Leih­ge­büh­ren für Werk­zeu­ge, Ka­me­ras, Lap­top etc.
  • Bü­ro­ma­te­ria­li­en, wie Por­to, Schreib­ma­te­ri­al, Fach­li­te­ra­tur
  • Raum­miet­kos­ten
  • Fahrt­kos­ten / Über­nach­tung in­ner­halb des Pro­jek­tes
  • Ver­pfle­gung, bei Pro­jekt­be­zug
  • Aus­ga­ben für Öf­fent­lich­keits­ar­beit wie Druck von Pla­ka­ten und Fly­ern
  • Ge­brauchs­ge­gen­stän­de
  • Ein­tritt für per­so­nen­be­zo­ge­ne Ver­an­stal­tun­gen
  • Aus­ga­ben vor Pro­jekt­be­ginn
  • Aus­ga­ben oh­ne Pro­jekt­be­zug
  • Kos­ten­po­si­tio­nen, die ei­ne Dop­pel­fi­nan­zie­rung im Stadt­haus­halt dar­stel­len wür­den
  • Ge­schen­ke, Prä­sen­te, Glück­wunsch­kar­ten, Blu­men
  • In­ves­ti­tio­nen (An­schaf­fungs­kos­ten ab­schrei­bungs­fä­hi­ger Wirt­schafts­gü­ter/Aus­rüs­tung über 952 € - brut­to -)
  • Pau­scha­len
  • Kau­tio­nen
  • Al­ko­hol, Zi­ga­ret­ten und an­de­re Dro­gen
  • „De­pot-Vor­ha­ben“
  • Ei­ge­ne Ho­no­ra­re
  • Der An­trag muss spä­tes­tens 4 Wo­chen vor Be­ginn des Pro­jek­tes ge­sen­det wer­den an:

    Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock
    Amt für Fi­nan­zen und Pla­nung - Ju­gend und So­zia­les
    Fach­be­reich För­de­rung/Ent­gel­te
    St.-Ge­org-Stra­ße 109, Haus II
    18055 Ros­tock

  • Die An­trags­un­ter­la­gen sind un­ter den Down­loads die­ser Sei­te (rech­te Spal­te) zu fin­den.

  • Ei­ne rück­wir­ken­de För­de­rung be­reits durch­ge­führ­ter Pro­jek­te ist nicht mög­lich.

  • Die An­trag­stel­ler*in­nen müs­sen sich für die fi­nan­zi­el­le Ab­wick­lung des ein­ge­reich­ten Pro­jek­tes ei­ne ju­ris­ti­sche Per­son su­chen.
    Das kön­nen z.B. Ver­ei­ne wie ein Sport­ver­ein, Schul­ver­ein, Ver­ei­ne der Kin­der- und Ju­gend­ar­beit, Trä­ger der Stadt­teil- und Be­geg­nungs­zen­tren oder Kunst- und Kul­tur­ver­ei­ne sein.


  • Die ma­xi­ma­le För­de­rung je Pro­jekt ist auf 2000€ be­grenzt.

  • Die ein­zel­nen Po­si­tio­nen im Kos­ten- und Fi­nan­zie­rungs­plan dür­fen um bis zu 20 Pro­zent über­schrit­ten wer­den, wenn die­se Über­schrei­tung durch Ein­spa­run­gen an an­de­ren Po­si­tio­nen wie­der aus­ge­gli­chen wer­den. Die be­wil­lig­te Ge­samt­för­der­sum­me darf da­durch nicht stei­gen. Lie­gen die Än­de­run­gen un­ter­halb der 20 Pro­zent-Gren­ze, braucht der Trä­ger kei­ne Än­de­rung an­zu­zei­gen. Hier ist je­doch ei­ne Er­klä­rung im Ver­wen­dungs­nach­weis wün­schens­wert. Soll­te die Än­de­rung ober­halb der 20 Pro­zent-Gren­ze lie­gen, be­darf es ei­ner Um­wid­mungs­an­zei­ge. Die­se ist wäh­rend des Pro­jek­tes ein­zu­rei­chen.Än­dert sich je­doch auch die Ge­samt­för­der­sum­me, muss ein Än­de­rungs­an­trag ein­ge­reicht wer­den, über den dann ge­son­dert ent­schie­den wird.
  • Pro­jek­te müs­sen im sel­ben Jahr ab­ge­rech­net wer­den.

  • Die För­der­mit­tel sind zweck­ge­bun­den (wie im An­trag auf­ge­führt) ein­zu­set­zen.

  • Nicht ver­brauch­te Mit­tel und zweck­ent­frem­de­te Mit­tel müs­sen zu­rück­ge­zahlt wer­den.

  • Spä­tes­tens 6 Wo­chen nach En­de des Pro­jek­tes ist ein Nach­weis über die Ver­wen­dung der Pro­jekt­mit­tel zu er­stel­len und an das Amt für Pla­nung und Fi­nan­zen - Ju­gend und So­zia­les (Adres­se wie oben) zu sen­den. Die­ser Ver­wen­dungs­nach­weis be­steht aus ei­nem kur­zen Sach­be­richt und ei­ner zah­len­mä­ßi­gen Ab­rech­nung der Aus­ga­ben und Ein­nah­men. Die Ori­gi­nal­be­le­ge müs­sen nicht ein­ge­reicht, aber auf­ge­ho­ben wer­den. Der Sach­be­richt soll stich­punkt­ar­tig oder in kur­zen Sät­zen be­schrei­ben, wie ihr eu­er Pro­jekt vor­be­rei­tet und durch­ge­führt habt. Wer hat bei dem Pro­jekt mit­ge­macht? Wel­che Men­schen habt ihr da­mit er­rei­chen kön­nen? Der Be­richt soll au­ßer­dem die Pro­jekt­er­geb­nis­se kurz be­nen­nen.

  • Ei­ne Prä­sen­ta­ti­on des Pro­jek­tes nach Pro­jekt­ab­schluss im Rah­men ei­nes dar­auf­fol­gen­den Ju­gend­fo­rums ist wün­schens­wert.

Nach Ein­gang des Pro­jekt­an­tra­ges im Amt für Fi­nan­zen und Pla­nung - Ju­gend und So­zia­les Ros­tock wird dort zu­nächst ge­prüft, ob die För­der­vor­aus­set­zun­gen (u.a. Fris­ten, rechts­fä­hi­ger Trä­ger, för­der­fä­hi­ge Po­si­tio­nen, stim­mi­ger Fi­nan­zie­rungs­plan ...) er­füllt sind. Gibt es sei­tens des Am­tes Fra­gen, wird Kon­takt zur Ju­gend­grup­pe/-in­itia­ti­ve oder zum un­ter­stüt­zen­den Trä­ger auf­ge­nom­men, um die­se zu klä­ren.

Da­nach wird der Pro­jekt­an­trag an das Ju­gend­fo­rum der Part­ner­schaft für De­mo­kra­tie Ros­tock wei­ter­ge­lei­tet, dass ab­schlie­ßend über die För­de­rung des Pro­jek­tes ent­schei­det: http://​par​tner​scha​ft.​bun​tsta​ttbr​aun.​de/​jug​endf​orum/

Das Ju­gend­fo­rum wird euch zu ei­nem sei­ner Tref­fen ein­la­den. Hier stellt ihr dann eu­er Pro­jekt­vor­ha­ben an­de­ren jun­gen Men­schen vor. In ei­ner ge­mein­sa­men Ab­stim­mung al­ler jun­gen Men­schen wird vor Ort ent­schie­den, ob eu­er Pro­jekt ge­för­dert wer­den soll oder nicht. Das Ent­schei­dungs­ver­fah­ren wird pro­to­kol­la­risch do­ku­men­tiert.


Die An­trag­stel­ler*in­nen er­hal­ten im Nach­gang des Ju­gend­fo­rums ei­ne schrift­li­che För­der­mit­tel­zu­sa­ge oder Ab­leh­nungs­mit­tei­lung vom Amt für Fi­nan­zen und Pla­nung – Ju­gend und So­zia­les.

Fin­det nach Ein­gang eu­res An­tra­ges zeit­nah kein Tref­fen des Ju­gend­fo­rums statt, wird sich das Amt mit der Or­ga-Grup­pe des Ju­gend­fo­rums da­zu aus­tau­schen und ab­schlie­ßend über eu­ren Pro­jekt­an­trag ent­schei­den.

Be­ra­tung und Un­ter­stüt­zung er­hal­ten jun­ge Men­schen, Ju­gend­grup­pen und –in­itia­ti­ven im:

Amt für Fi­nan­zen und Pla­nung – Ju­gend und So­zia­les Ros­tock
An­drea Weh­mer
Kin­der-, Ju­gend- und Fa­mi­li­en­ko­or­di­na­to­rin
Tel.: 0381 / 381 1066
E-Mail: an­drea.​wehmer@​rostock.​de
https://​rathaus.​rostock.​de/​de/​aemter/​277685