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Kommunale Gesundheitsförderung

Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“

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Gesunde Städte Netzwerk

(Charta der WHO, Ottawa 1986)

Seit 1992 gehört die Hansestadt Rostock zu einem Netzwerk von mehr als 70 Kommunen und Landkreisen in Deutschland, die sich einem ganz speziellen Anliegen verschrieben haben, den Ort, wo Menschen leben, zu einem gesünderen Lebensraum zu entwickeln. Der strategische Rahmen liegt in der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung begründet, die 1986 von der Weltgesundheitsorganisation verabschiedet wurde.

Auf der Grundlage eines Bürgerschaftsbeschlusses erfolgte 1992 der Beitritt der Hansestadt Rostock, als eine der ersten Städte aus den neuen Bundesländern, in das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Nach Gründung der Arbeitsgruppe „Kommunale Gesundheitsförderung“ wurde im Auftrag der Bürgerschaft begonnen, das Gesunde Städte-Projekt der Weltgesundheitsorganisation in Rostock zu realisieren.

Die kommunale Gesundheitsförderung unterstützt die Bevölkerung, ihre Gesundheitskompetenzen zu stärken, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen sowie Impulse für quartiersbezogene Maßnahmen zu setzen. Dabei sind vor allem die Lebenswelten der Menschen, die sogenannten Settings, als wichtige Schlüsselrolle für gesundheitsförderliche Initiativen zu berücksichtigen, wie z.B. der Kindergarten, die Schule und der Stadtteil. Die kommunalen Aktivitäten zielen dabei auf die Förderung von gesunden Lebensweisen und die Verbesserung gesundheitsrelevanter  Lebensbedingungen.

Schwerpunkte im Rahmen der Gesunde Städte-Arbeit:

  •  Gesund aufwachsen (von Anfang an)
  •  Gesund älter werden
  • Förderung der Selbsthilfe
Der Sommer ist endlich da und viele Familien, Jung und Alt, genießen das schöne Wetter. Das Sonnenlicht ist elementar für unser Wohlbefinden und die Gesundheit, beispielsweise verleiht die Sonne ein wohliges Wärmegefühl, hellt unsere Psyche auf und macht uns aktiver. Dennoch gilt es, die Haut ausreichend zu schützen. Viele Sonnenbrände oder dauerbraune, sonnengegerbte Haut können - neben einer vorzeitigen Hautalterung - über die Jahre auch Hautkrebs verursachen, betont Prof. Steffen Emmert, Direktor der Hautklinik der Universitätsmedizin Rostock.
Hautkrebs ist der mit Abstand häufigste Krebs des Menschen. In Mecklenburg-Vorpommern sind mittlerweile jährlich 38.500 Patienten vom weißen Hautkrebs betroffen – ein Anstieg um fast 40% in den letzten zehn Jahren. 6.600 Patienten erkranken jährlich am schwarzen Hautkrebs (Melanom) – ein Anstieg um 16% in unserem Bundesland. Deshalb ist es umso wichtiger, mit der Sonne sorgsam umzugehen und die Haut ausreichend zu schützen. Sorgfältiger Sonnenschutz in den ersten 30 Lebensjahren ist die beste Prävention für Hautkrebs in der 2. Lebenshälfte.

In diesem Zusammenhang startete das Onkologische Selbsthilfe-Netzwerk Rostock in Zusammenarbeit mit dem Hautkrebszentrum der Universitätsmedizin Rostock im Sommer 2021 eine Informationskampagne zum Thema Hautkrebs. Mit kurzen Videos möchte das Netzwerk über die Themen Prävention, Diagnose, Therapie, Nachsorge sowie Selbsthilfe kostenlos informieren. Zur Webseite der Informationskampagne gelangt man über den beigefügten QR-Code oder über den Internetlink https://onkozentrum.med.uni-rostock.de/information-hautkrebs.
Zudem machte das Netzwerk mit einer Postkartenaktion in Cafés und Restaurants auf das Thema Hautkrebsvorsorge aufmerksam.

Stillen sichert das gesunde Aufwachsen für die Kinder und soll daher maßgeblich unterstützt und begleitet werden. Aber auch für die Gesundheitsförderung der Mutter trägt das Stillen bei. Nach dem so genannten Europäischen Kodex zur Krebsprävention hat das Stillen einen positiven Einfluss auf das Brustkrebsrisiko. Zudem fördert das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Als Auftaktveranstaltung der Weltstillwoche werden alle zwei Jahre Rostocker Stilltage ausgerichtet, die sich als fester Termin in der kommunalen Stillförderung etablieren sollen.
Unter youtu.be/XfBScc0g0p4 können sich alle Interessierten auch im Nachgang des 2. Rostocker Stilltages über folgende Themen informieren:
  1. Stillen und Bindung - Expertinneninterview
  2. Beikost - Behutsame Einführung

Das gemeinsame Projekt vom Gesundheitsamt, dem Landeshebammenverband M-V, den Frühen Hilfen sowie der Volkshochschule richtet sich an alle interessierten Eltern, Fachkräfte und Familien.

SAFE THE DATE

Aus der Veranstaltungsriehe "Gesund älter werden in Rostock"
1. digitaler Seniorentag am 06. Oktober 2021