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Kämmereiamt

Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan nebst Anlagen bilden die Grundlage für das städtische Handeln. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock nimmt eine Fülle von verschiedenen Aufgaben für ihre Bürgerinnen und Bürger wahr. Gesetzlichen Pflichtaufgaben, übertragene Aufgaben und freiwillige Leistungen sind hierbei die wesentlichen Bestandteile. Sämtliche hierzu notwendige Erträge/Einzahlungen und Aufwendungen/Auszahlungen werden im Haushaltsplan geordnet.

Der Haushaltsplan gliedert sich in den Ergebnis- und Finanzhaushalt. Im Ergebnishaushalt werden die tatsächlichen Ressourcenverbräuche anhand von Erträgen und Aufwendungen dargestellt. Er gibt einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Stadt. Hierzu zählen auf der Ertragsseite u.a. Steuern, Zuweisungen, Beiträge. Zu den Aufwendungen gehören u.a. die Personalaufwendungen, Mieten, Pachten, Abschreibungen, Sozialleistungen, Unterhaltungskosten.

Der Finanzhaushalt enthält alle im aktuellen Haushaltsjahr anfallenden laufenden Ein- und Auszahlungen. Zugleich werden hier aber auch alle geplanten Investitionseinzahlungen und Investitionsauszahlungen sowie Kreditaufnahmen und geplante Tilgungen abgebildet. Der Finanzhaushalt gibt somit einen Überblick über die liquide Lage der Stadt.

Darüber hinaus führt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock städtebauliche Sondervermögen wie das Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ und die Fördergebiete Rostock-Dierkow, Rostock Toitenwinkel, Rostock-Lichtenhagen und Rostock-Schmarl als Sonderrechnung6.7 MB  und stellt dafür gesonderte Haushalte auf.

Neben dem Kerngeschäft der Stadtverwaltung ist die Hanse- und Universitätsstadt überdies als „Konzern“ in vielerlei Hinsicht wirtschaftlich tätig. Zum einen mit ihren Eigenbetrieben Kommunale Objektbewirtschaftung, kurz KOE, Südstadtklinikum und Tourismuszentrale. Zum anderen mit ihren zahlreichen Beteiligungen wie z.B. WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding GmbH (RVV,) Zoologischer Garten Rostock gGmbH. Für alle Gesellschaften sind ähnlich zum Haushaltsplan Wirtschaftspläne aufzustellen, die Teil der Gesamtdokumentation werden.

Aufgrund der kontinuierlichen Haushaltskonsolidierung in den vergangenen Jahren, konnte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Überschüsse aus Vorjahren gewinnen, die zum Ausgleich des Ergebnishaushaltes verwendet werden können. Auch um die finanziellen Herausforderungen zu tragen, besitzt die Stadt finanzielle Rücklagen, um bspw. die laufenden Auszahlungen inkl. der erforderlichen Bedienung der Kredite zu begleichen. Für die geplanten Investitionen werden dennoch neue Kreditaufnahmen erforderlich. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führen künftig dazu, dass die Haushaltssituation der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ab dem Haushaltsjahr 2021 wieder angespannter sein wird.

Zuständig für die Aufstellung und Überwachung des Haushalts, der Kernverwaltung und der Sondervermögen sowie der sich anschließenden Jahresabschlussarbeiten ist das Kämmereiamt. Es ist damit Ansprechpartner für alle Belange finanzieller Art im weitesten und engeren Sinne, die die Stadtverwaltung betreffen.

Die Haushaltssatzung 2020/2021 und der Haushaltsplan nebst Anlagen ist unter Haushaltsplan 2020/2021 einzusehen. Hier stehen den Gremien der Bürgerschaft sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Finanzdaten des Gesamthaushaltes bis hin zu den einzelnen gebildeten Produkten detailliert zur Verfügung.


Interaktiver Haushalt

Der Haushaltsplan ist Grundlage der Haushaltswirtschaft der Hansestadt Rostock. Auf der nachfolgenden Internetseite wurde erstmalig der Entwurf des Haushaltsplans 2017 sowie auch den Doppelhaushalt 2015/16 interaktiv und übersichtlich dargestellt.
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Interaktiver Haushalt Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Haushaltsplan 2020/2021

der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
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Diagramm Entwicklung der ordentlichen Erträge und Aufwendungen

Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“

Das Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ wurde bereits 1992 förmlich festgelegt, Erweiterungsgebiete kamen später hinzu.  Damit wurde die Grundlage für den Einsatz von Städtebaufördermitteln zur Beseitigung städtebaulicher Missstände geschaffen.
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Sanierungsgebiet "Stadtzentrum Rostock"